Aufstieg geschafft: Schwanbombers spielen jetzt in der 2. Faustball-Bundesliga

Ende Juni fanden in Hirschbach bei glühend heißem Wetter die Aufstiegsspiele in die 2.Bundesliga statt. Teilnahmeberechtigt waren jeweils die Landes-, Viezelandesmeister und die Dritt- und Viertplatzierten des Abstiegsplayoffs der 2.Bundesligen.

Da die Schwanenstädter sich zuvor den Landesmeistertitel in Oberösterreich gesichert hatten, ging man als einer der Favoriten ins Rennen. Jedoch versprach bereits die Gruppenauslosung (Gegner waren Hirschbach, Grünburg und Froschberg 2) ein enges Rennen um die Aufstiegsplätze, insbesondere weil der Modus mit Spiele auf 2 Sätze keine Schwächephasen erlauben.

 

Verpatzter Start macht es spannend

Im ersten Gruppenspiel gegen Hirschbach startete man aber gleich mit einer solchen und gab durch zahlreiche Service- und Eigenfehlern den ersten Satz förmlich als Gastgeschenk an die Hausherren ab. In Satz Nummer zwei konnte man den Ball besser ins Spiel bringen und die Eigenfehlerquote reduzieren, wodurch man diesen für sich entschied und noch ein Unentschieden rausholte.
Im Spiel gegen Grünburg profitierten die Schwanenstädter-Jungs vom krankheitsbedingten Ausfall des gegnerischen Hauptangreifers und sicherte sich das 2:0. Da Grünburg auch die anderen Gruppenspiele verlor, mussten die Schwanenstädter im letzten Gruppenspiel zumindest einen Satz gegen die an diesem Tag bis dahin ungeschlagenen Froschberger holen.
Schwanenstadt gelang es gegen den Vizelandesmeister aber nicht die Angriffe unter Kontrolle zu bringen und selbst genügend Druck aufzubauen. Erst am Ende von Satz 2 kämpften sich die Schnötzinger 5 nochmal nach einem 7:10 Rückstand zurück und erarbeiteten sich in Summe 3 Satzbälle. Leide wurden die sich ergebenden Chancen nicht konsequent genutzt und man verlor denkbar knapp mit 15:14.

 

Entscheidung im letzten Spiel

Nun galt es sich mit Polizei SV Wien und Union Grünburg die verbleibenden zwei Aufstiegsplätze auszuspielen.
Nach einem guten Start gegen die Hauptstädter verlor man nach einigen Unkonzentriertheiten komplett den Faden. Verunsicherung war zu spüren und man verlor diesen. Die folgenden beiden Sätze wurden dann zwar gewonnen, mit dem vorangegangenen Sieg von Wien gegen Grünburg war aber bereits klar, dass es im letzten Spiel zwischen Schwanenstadt und Grünburg um den letzten Aufstiegsplatz geht.

In dieser alles entscheidenden Partie fassten sich die Schwanbombers nochmal ein Herz und holten sich, wenn auch wieder deutlich unter der gewöhnten Leistung, den Sieg und somit ein Ticket für die zweite Bundesliga.

„Unser Spiel war heute einfach nicht wiederzuerkennen. Viel zu siegessicher sind wir angereist, die individuelle Vorbereitung war bei mehreren Spielern nicht optimal. Der eine oder andere hat die Saison für sich wohl schon beendet gehabt. Im Angriff waren wir so spannungslos wie schon ewig nicht mehr und auch in der Abwehr haben viele Bälle einfach nicht gepasst. Auch wenn wir unsere Pflicht mit dem Aufstieg erfüllt haben, hat es heute leider einfach keinen Spaß gemacht.“ zeigt sich Angreifer Max Schoissengeyer selbstkritisch.

 

Kader:
Angriff: Maximilian Schoissengeyer, Matthias Harreither, Severin Staudinger
Abwehr: Matthias Wittmann, Peter Stöttinger (C), Simon Kienberger, Matthias Staudinger
Coach: Klaus Schnötzinger