Basketball - Wettmanipulation - UBSC Raiffeisen Graz entlässt 5 Spieler

Basketball - Wettmanipulation -  UBSC Raiffeisen Graz entlässt 5 Spieler

Im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstag in der Grazer Innenstadt, nahm der Geschäftsführer der Basketball Superliga GmbH Tomas Kanovsky  zur Causa der mutmaßlichen Wettmanipulation von Spielern des UBSC Raiffeisen Graz Stellung. Ein ausführliches Statement von Geschäftsführer Tomas Kanovsky finden Sie hier

"Vor etwa acht Monaten sind wir angetreten, um den österreichischen Basketball nachhaltig voranzubringen. Wir haben unter der Führung von Präsident Gerald Martens ein Team zusammengestellt, das Tag für Tag ein unglaubliches Pensum geht und in dieser kurzen Zeit schon irrsinnig viel erreicht hat.  

Wir haben binnen kürzester eine umfassende Strukturreform umgesetzt. Wir haben uns in der Basketballwelt einen Namen gemacht und uns das Vertrauen des Weltverbandes erarbeitet. Dass wir Großereignisse wie die 3x3-Weltmeisterschaft nach Österreich holen konnten, ist ein eindrucksvoller Beweis dafür. Wir haben es gemeinsam mit unseren Partnern geschafft, die Sichtbarkeit unseres Sports um ein Vielfaches zu steigern. Die Entwicklung der ADMIRAL Basketball Superliga ist rundum als sehr positiv zu betrachten. 

Gemeinsam mit den Vereinen und den Landesverbänden arbeiten wir an einem gemeinsamen Ziel: Wir wollen Basketball den Stellenwert geben, den er verdient hat und so viele Kinder wie möglich zu diesem einzigartigen Sport bringen. Von Vorarlberg bis Wien – und natürlich auch hier in Graz.  

Umso bitterer ist es natürlich, dass wir heute wegen einer Sache zusammengekommen sind, die diese großartige Arbeit für den Moment in den Schatten stellt. Wir, als Basketball Superliga GmbH, können aktuell zu der Causa nicht viel sagen. Auch wir sind erst gestern in Kenntnis gesetzt worden und können den Ermittlungen natürlich nicht vorgreifen. Der Ball liegt hier nun bei der Staatsanwaltschaft. Eines will ich aber ganz klar feststellen: Manipulation, egal welcher Art und Weise, hat bei uns keinen Millimeter Platz.  

Natürlich sind uns unserer Verantwortung als Verband und Liga bewusst, weshalb wir als Mitglied der Organisation „Play Fair Code“, dem Verein zur Wahrung der Integrität im Sport, auch stark auf Präventionsarbeit und Aufklärung setzen.  

In dieser schwierigen Situation sind uns zwei Dinge ganz besonders wichtig: 

Erstens werden wir alles in unsere Macht Stehende tun, um bei der lückenlosen Aufklärung dieser Causa behilflich zu sein, um die Aufmerksamkeit so schnell wie möglich wieder auf das Wesentliche richten zu können – nämlich auf die tollen sportlichen Leistungen, die in der Superliga und im Basketball Austria Cup, wo es am kommenden Wochenende beim Final Four im Multiversum Schwechat um die ersten Titel des Jahres geht, erbracht werden.

Unser allergrößtes Interesse ist es aber, den Basketball-Standort Graz für die unzähligen Kinder, die hier von tollen Vereinen und den zahlreichen ehrenamtlichen Funktionären und Trainern betreut und ausgebildet werden, zu sichern. Es darf nicht passieren, dass eine Causa wie diese, großartige Leistungen anderer nachhaltig untergräbt. Dafür werden wir als Superliga GmbH und in weiterer Folge auch als Basketballverband in den nächsten Tagen die notwendigen Schritte setzen. 

Klarerweise werden wir uns nun in den nächsten Tagen bestimmungskonform mit dem Sachverhalt auseinandersetzen. Die Gremien der BSL GmbH, der Strafsenat und der Lizenzausschuss, und natürlich auch das Präsidium des Basketballverbandes werden sich der Sache annehmen. Voraussichtlich werden wir schon am Rande des Cup Final Fours Entscheidungen und Konsequenzen kommunizieren können."

Quelle/Fotocredit: Basketaball Austria, Johannes Wiesemann

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