Mittwoch 24. April 2019
Suche

Bisherige Wintersaison: Oberösterreich deutlich besser als der Österreich-Schnitt

Zusammenschlüsse der Tourismusverbände in OÖ werden zügig fortgesetzt - neu sind unter anderem die Verbände "Attersee-Attergau" und "Steyr und die Nationalpark Region". 

Aus ursprünglich 104 mach rund 20 – das ist das Ziel der aktuell laufenden Reform der oberösterreichischen Tourismusverbände (TVB), zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Tourismuslandes Oberösterreich. „Nun wurde von der Oö. Landesregierung der rechtliche Rahmen für zwei weitere Zusammenschlüsse von Tourismusverbänden beschlossen und damit die Schaffung der neuen Tourismusverbände ‚Attersee-Attergau‘ und ‚Steyr und die Nationalpark Region‘ ermöglicht“, betont Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner. „Erfreulich auch: Oberösterreich war bei den Ankünften und Nächtigungen sowohl im Februar als auch in der gesamten bisherigen Wintersaison deutlich besser als der Gesamt-Österreich-Schnitt“, so LR Achleitner.

„Im Februar gab es in Oberösterreich 555.400 Nächtigungen, das bedeutet ein Plus von + 0,5%, Österreichweit hingegen gab es ein Minus von – 2,4%. 192.900 Ankünfte in Oberösterreich im Februar bedeuten ein Plus von + 2,0%, in Gesamt-Österreich gab es hingegen nur einen leichten Anstieg von + 0,2%“, zeigt sich LR Achleitner erfreut. „Wobei das Februar-Ergebnis stark von Ferienverschiebungen in Deutschland, Belgien und den Niederlanden beeinflusst ist: Die Winterferien der Bayern waren im Vorjahr im Februar, heuer fallen sie komplett in den März. In Belgien verschoben sich die Krokusferien in den März, und in den Niederlanden in einigen Landesteilen die (Frühlings-)Ferien. Die Folge ist ein Rückgang bei den ausländischen Gästen im Februar, der jedoch durch die starken Zuwächse bei den Inländern kompensiert wurde. Und bei den ausländischen Gästen wird dafür im März ein starker Zuwachs erwartet“, erläutert LR Achleitner.

Ebenso erfreulich verlief die gesamte bisherige Wintersaison für Oberösterreich: „Knapp 2,03 Mio.Nächtigungen in Oberösterreich von November 2018 bis Februar 2019 bedeuten ein Plus von + 4,7%, während es in ganz Österreich ein Plus von + 1,1% gegeben hat. Mit 759.500 Ankünfte in Oberösterreich November 2018 bis Februar 2019 hat es ein Plus von + 3,7% gegeben, während in Gesamt-Österreich der Zuwachs + 2,3% betragen hat“, unterstreicht Landesrat Achleitner.

Fusion von Tourismusverbänden stärkt Wettbewerbsfähigkeit

„Mit 1. Jänner 2019 sind wichtige Zusammenschlüsse erfolgt, etwa jener von 33 Gemeinden zum TVB „Donau Oberösterreich“, der damit auch der größte Zusammenschluss von Tourismusverbänden in Oberösterreich war. Nun hat die Oö. Landesregierung rückwirkend auch die Rahmenbedingungen für die neuen Tourismusverbände ‚Atterse-Attergau‘ und ‚Steyr und die Nationalpark Region‘ geschaffen“, betont Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Achleitner.

Im neuen Tourismusverband „Attersee-Attergau“ werden vom bisherigen TVB „Attersee-Salzkammergut“ die TVBs Frankenmarkt, St. Georgen im Attergau und Vöcklamarkt übernommen. Beim neuen TVB „Steyr und die Nationalpark-Region“ übernimmt der bisherige TVB Steyr die TVBs Nationalpark Region Ennstal, Nationalpark Region Steyrtal und Oberes Kremstal. „Durch den nunmehrigen Beschluss, der rückwirkend mit 1. Jänner 2019 erfolgt ist, ermöglichen wir, dass die neuen Verbände rasch ihre Arbeit aufnehmen und handlungsfähig sind“, so LRAchleitner.

Insgesamt zeigt sich Tourismus-Landesrat Achleitner höchste erfreut über die Kooperationsbereitschaft der Verbände und auch die Professionalität der Akteure: „Das bestätigt einmal mehr, dass wir mit unserer Fokussierung auf wenige, aber dafür schlagkräftige und präsente Tourismusverbände den richtigen Weg eingeschlagen haben. Oberösterreich kann damit seine Wertschöpfung im Tourismusland weiter erhöhen“, ist Landesrat Achleitner überzeugt. Professionelle Unterstützung und Begleitung bei den Fusionsprozessen erhalten die Verbände und Gemeinden vom Oberösterreich Tourismus.

 

Quelle: Land OÖ  //  Fotocredit: Oberösterreich Tourismus GmbH/Harald Hois