Cyberattacken & Nationale Sicherheit

Cyberattacken & Nationale Sicherheit

Eine Dissertation gibt Aufschluss und Einblick. Im Bild (v.l.) Johann Rädler, Stefan Herzog, Wolfgang Sobotka

Mit großem Interesse folgte Nationalratspräsident Mag. Wolfgang Sobotka und der Präsident des österreichischen Zivilschutzverbandes Johann Rädler den Ausführungen von Stefan Herzog, anlässlich seiner erfolgreich abgelegten Promotion im Bereich Informationstechnologien am Institut für Nationale Sicherheit an der Universität in Sofia zum Thema „Auswirkungen von Cyberattacken auf die Nationale Sicherheit“. Die vorgelegte Dissertation behandelt Forschungsthemen, wie etwa die Frage nach einer Neuausrichtung von Nachrichtendiensten, die Risikowahrnehmung durch die Bevölkerung/Wirtschaft/Politik, den Stellenwert der heimischen Rüstungsindustrie oder ein Soll-Ist-Vergleich zwischen der österreichischen und der israelischen Sicherheitsstrategie.

Verschiedenste Betätigungsfelder und Ansätze wurden aus wissenschaftlicher Sicht betrachtet und im Detail über Jahre aufgearbeitet. „Sicherheitspolitik war und ist mehr denn je eine der zukünftigen Herausforderung welche wir uns im Wandel der Gesellschaft zum Wohle der Bürger und unserer Nation stellen müssen“, so Stefan Herzog. Im Sinne einer transparenten Darstellung und um eine klare Offenlegung der verschiedensten Sichtweisen auf politischer Ebene aufzuzeigen, wurde mit mehreren Spitzenpolitikern und hohen Beamten im Bereich des Sicherheitswesens während mehrerer Gesprächsrunden sämtliche relevanten Themen aufgearbeitet und näher erläutert. Ein kurzer Auszug der Interviewpartner BM a. D. Herbert Scheibner, Harald Vilimsky (FPÖ), Mag. Alev Korun (Grüne) Mag. Gridling (BVT) oder Bernhard Treibenreif MA (EKO-Cobra).

Ebenso drückte Stefan Herzog seine tiefe Dankbarkeit in Richtung der Botschaft des Staates Israel in Wien aus, welche ihn als einzige ausländische Vertretung bei seiner Dissertation maßgeblich unterstützt hatte. Auf die Frage ob sich im Zuge der Unterstützung auch der Mossad (Israelische Auslandsgeheimdienst) oder der Schin Bet (Israelischen Inlandsgeheimdienstes) eingebracht haben, entgegnete Stefan Herzog nach kurzem Zögern mit einem Schmunzeln, „Das entzieht sich leider meiner Kenntnis und wenn doch, dann haben Sie es sehr geschickt vermieden sich zu erkennen zu geben. Über die Möglichkeit war ich jedoch äußerst dankbar, um einen Einblick in ein mir gänzlich fremdes Verständnis von Sicherheit zu bekommen, dass die gleichen Herausforderungen aus einer absolut anderen Herangehensweise behandelt“.

Quelle: Marktgemeinde Bad Erlach Sabine HAUER / ots  //  Fotocredit: Harald Wrede

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