Faustball Hallenbundesliga Runde 3: Schwanenstädter Bombers leider auch in Linz erfolglos

Faustball Hallenbundesliga Runde 3: Schwanenstädter Bombers leider auch in Linz erfolglos

In der dritten Runde der 1. Bundesliga trafen die Schwanenstädter Faustballer in Linz auf die Gastgeber FBC Linz AG Urfahr und auf Tabellennachbar TuS Raiffeisen Kremsmünster.

Krankheitsbedingt mussten die Schwanbombers auf Trainer Klaus Schnötzinger verzichten. Glücklicherweise gelange es kurzerhand Ex-Laakirchen-Coach Dietmar Wohlfahrt und Routinier Reinhard Starl für die Position an der Seitenlinie zu verpflichten.

Der Start gegen die Langzeit-Bundesligisten aus Kremsmünster verlief, wie in den Spielen zuvor, gar nicht nach Wunsch. Zu wenig Druck im Angriff und fehlerhaftes Agieren in der Abwehr führten schnell zu einem Satzgewinn der Kremstaler. Im zweiten Satz jedoch erwischten die Schwäne einen sensationellen Start und gingen 5:1 in Führung. Nach einem taktischen Time-Out von Kremsmünster fielen die Schwanbombers aber wieder in ihr altes Muster zurück und konnten im Laufe des Satzes nur noch einen einzigen Punkt erringen (6:11). In der Satzpause rüttelte Ersatz-Coach Dietmar Wohlfahrt seine Schützlinge wach. In weiterer Folge entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch, welcher mit viel Kampfgeist zum Satzerfolg auf Seiten der Schwanenstädter führte. Ebenso spannend gestaltete sich der vierte Satz. In der heißen Phase des Satzes blieben die Schwanenstädter aber glücklos und so musste eine 9:8-Führung noch Kremsmünster überlassen werden (9:11). Eine 1:3-Niederlage war die Folge.


Als klarer Außenseiter gingen die Schwanbombers im Anschluss in die Partie gegen Urfahr, hatten sich diese doch zu Beginn der Saison mit dem Schweizer Ex-Nationalteamangreifer Cyrill „Fausto“ Schreiber verstärkt. Wie zu erwarten gelang es den Bombers am Anfang nicht die wuchtigen Schläge zu entschärfen. Auch im Service konnte nicht der nötige Druck erzeugt werden, um die Urfahraner Abwehr ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Somit stand es schnell 0:2 aus Sicht der Gäste. Im dritten Satz aber fanden die Schwanenstädter immer besser ins Spiel. Nach taktischen Anweisungen von Coach Wohlfahrt konnten vor allem in der Defensive die Angriffe entschärft werden und so die Schläger wieder in perfekte Angriffspositionen gebracht werden. Getrieben von der Kampfeslust gelang es den Schwanbombers den Satz an sich zu reißen und auf 1:2 zu verkürzen. Im vierten Satz spielten die Gastgeber aber wieder ihre volle Routine aus und gaben nur wenig Möglichkeiten zu punkten. Der Spielendstand lautete 1:3.

Nächste Woche treffen die Schwäne wiederum in Linz auf DSG UKJ Froschberg und UFG Grieskirchen/Pötting. Dabei will sich die Schnötzinger-Fünf nach zwei verpatzten Runden aus der Abwärtsspirale befreien und nochmals Punkte holen, bevor sie auf eigenem Parkett in die Rückrunde starten.

 

Quelle: Schwanbombers / Fotocredit: Michael Ahrens

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