Faustball WM: Nach Sieg gegen Chile wartet im Viertelfinale die Schweiz

Faustball WM: Nach Sieg gegen Chile wartet im Viertelfinale die Schweiz

Bei der Faustball Weltmeisterschaft in Winterthur (Schweiz) setzte sich das österreichische Nationalteam mit einem hart erkämpften 3:2-Arbeitssieg gegen Chile durch und steht im morgigen Viertelfinale. Dort trifft man im Schlagerspiel auf die Gastgeber aus der Schweiz

Gegen Chile bot Trainer Martin Weiß erstmals bei dieser Weltmeisterschaft einen neue Start-Fünf auf. Neben den Stammspielern Klaus Thaller und Karl Müllehner waren mit Angreifer Martin Pühringer, Abwehrspieler Jakob Huemer und Zuspieler Elias Walchshofer drei neue Kräfte im Einsatz. Sie sollten dafür sorgen, dass die kampfstarken Chilenen von Beginn an in Zaum gehalten werden. „Wir haben schon in der Vergangenheit gesehen, dass in dieser Mannschaft ein enormer Kampfgeist steckt. Wenn sie in einen Lauf kommen, spielen sie oft über ihren Verhältnissen und können auch für die Topnationen gefährlich werden“, mahnte der Weiß schon vor dem Spiel unbedingte Konzentration und Konsequenz ein.

Im Spiel konnte das Team die Vorgaben aber nicht richtig umsetzen. Viel Nervosität und Eigenfehler spielten den Südamerikanern in die Hand, die gleich den ersten Satz für sich entschieden. Auch im zweiten Satz entwickelte sich ein enges Spiel, diesmal mit dem besseren Ende für die Österreicher. Die Austro-Fünf kam aber auch mit dem Satzgewinn im Rücken nicht besser ins Spiel und musste prompt einen neuerlichen Rückstand hinnehmen.

Schon in den vorangegangenen Sätzen hatte Weiß immer wieder Spielerwechsel vorgenommen, mit Beginn des vierten Satzes stand dann wieder sein Stammteam auf dem Platz. Ohne zu glänzen drehten diese das Spiel zum 3:2 Sieg für Österreich. „Heute hat in unserem Spiel nicht viel zusammengepasst. Zu nervös, zu viele Fehler. Das einzig Positive ist, dass wir trotz der Probleme gewonnen haben. Wir müssen nun die Lehren aus diesem Spiel ziehen und morgen dann wieder wie in den Vorrundenspielen auftreten“, so Weiß.

Im morgigen Viertelfinale kommt es damit wieder zu einem absoluten Spitzenspiel. Gegner sind die Gastgeber aus der Schweiz, die gegen Argentinien gewannen. „Eine schwierigen Aufgabe, denn bei den letzten Großveranstaltungen haben sich die Schweizer in den entscheidenden Partien immer durchgesetzt. Vielleicht sind sie so etwas wie ein Angstgegner von uns“, meint Co-Trainer Michael Fels. Die Vorfreude auf das Schlagerspiel ist dennoch groß. „Die Schweiz ist extrem stark und spielt hier in Winterthur noch dazu vor einer beeindruckenden Heimkulisse.“

Quelle: Fotocredit: Stefan Gusenleitner

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