FIT in den Winterurlaub

FIT in den Winterurlaub

TÜV AUSTRIA gibt Tipps für eine sichere Autofahrt

Die Autofahrt im Winter erfordert ein ganz besonderes Augenmerk auf den Zustand von Fahrzeug und Ausrüstung.

Die TÜV AUSTRIA Winterreise-Fahrzeugcheckliste (tuvaustria.com/automotive) nimmt Ihnen damit etwas Arbeit ab. Sie behandelt nicht alle relevanten Aspekte, fasst aber die wesentlichen Punkte zusammen, welche nicht vergessen werden sollten, damit bereits die Fahrt in ihren Winterurlaub für Sie und Ihre Familie zur Entspannung beiträgt!

  • Kraftstofftank voll / Fahrzeugakku bei Elektrofahrzeugen geladen?
  • Behälter für Scheiben- und Scheinwerferreinigungsanlage aufgefüllt (mit Frostschutz)?
  • Winterreifen fachgerecht montiert und ausreichend Profiltiefe vorhanden?
  • Korrekter Reifenluftdruck geprüft und eingestellt?
  • Passender Satz Schneeketten mitgeführt (falls das Reisegebiet dies erfordert)?
  • Montage der Schneeketten „im Trockenen“ zu Hause geübt?
  • Eiskratzer und Schneebesen, eventuell kleine Schneeschippe mitgeführt?
  • Funktion der Fahrzeugbeleuchtung geprüft?
  • Warnwesten (je Mitfahrer 1 Stück im Innenraum!) mitgeführt?
  • Pannendreieck und Bordapotheke (hierbei auf das Ablaufdatum achten!) mitgeführt?
  • Warme Kleidung, Decke, falls Stau oder Fahrzeug liegen bleibt, mitgeführt?
  • Eventuell Thermoskanne mit warmem Tee (nicht heiß, wegen Verbrühungsgefahr gerade im Auto während Fahrt gefährlich)?
  • Taschenlampe mitgeführt (mit vollen Batterien)?
  • Ersatzschlüssel für das Auto mitgeführt (Als Ersatz bei Verlust, z.B. im Schnee)?
  • Navigationsdaten aktualisiert?
  • Notrufnummern im Handy gespeichert (Angehörige, Hotel, Versicherung, 
    Bankomatkartensperre, Kreditkartenhotline, Abschleppservice, Pannenruf)?
  • Ski/Snowboards/Wintersportausrüstung sicher im und am Fahrzeug verstaut?

Ist das Auto startklar, kann die Reise beginnen. Ungünstige Reisestart-Tage sind Freitage und Samstage. Lässt sich eine Reise am Wochenende nicht vermeiden, empfiehlt es sich, die Route klug zu planen und eventuell über Nebenstraßen zu fahren, um neuralgische Staupunkte zu umfahren. Diese Fahrten könnten zwar länger dauern, jedoch erspart man sich überfüllte Autobahnen.

Gerät man doch in einen Stau, ist es unbedingt ratsam, Ruhe zu bewahren und den Abstand zum vorderen Fahrzeug, auch bei Stop-&Go-Verkehr, einzuhalten, um Auffahrunfälle zu vermeiden.

Genug Wasser und leichte Mahlzeiten zwischendurch können längere Fahrtstrecken ebenfalls erleichtern.

Pausen einlegen, im Idealfall alle zwei Stunden. Darüber werden sich auch die Kinder sehr freuen – übrigens, Spielzeug nicht vergessen, denn vielleicht muss für die Kleinen ja auch das Lieblingsstofftier mitreisen und natürlich Windeln, wo noch nötig, da beim Autofahren nicht immer ein schneller Stopp machbar ist.

Vorsicht bei Passfahrten, Motorbremswirkung nutzen, nicht permanent auf die Bremse steigen, um eine Überhitzung des Bremssystems zu vermeiden. Besondere Vorsicht: die Straßen können unvermittelt eisglatt sein!

Quelle: Dipl.-HTL-Ing. Christian Kubik, MBA | TÜV AUSTRIA AUTOMOTIVE GMBH / ots  //  Fotocredit: Iryna Inshyna, Shutterstock

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