Freitag 24. Mai 2019
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Im Gespräch: Mag.a Renate Magerle

Frauenrechte sind Menschenrechte! 10. Dezember: Human Rights & Soroptimist Day

Der 10. Dezember ist nicht nur der internationale Tag der Menschenrechte, sondern „auch jener Tag, an dem wir Soroptimistinnen auf dringliche Frauenanliegen hinweisen möchten“, sagt die Präsidentin von Soroptimist Austria, Mag.a Renate Magerle anlässlich der Feierlichkeiten rund um den wohl berühmtesten aller international days. Denn nach wie vor werden Frauenrechte vielerorts nicht als Menschenrechte gesehen. 

Auch Nepal, derzeitige Schwerpunktregion von Soroptimist International, gehört zu jenen Ländern, wo dieses Phänomen zu beobachten sei, sagt Magerle, die sich über das rege Engagement Österreichischer Clubs in dieser Region nach dem großen Erdbeben 2014 überaus erfreut zeigt. Hervorheben möchte die Präsidentin von Soroptimist Austria all jene Projekte, die dem internationalen Motto der Organisation Education & Leadership besonders nahekommen – so etwa die Initiative des Clubs Windischgarsten, durch welche innerhalb weniger Monate der stattliche Betrag von 36.000 Euro für ein Mikrofinanzprojekt gesammelt werden konnte. „Ob Gemüseanbau oder Tierzucht – Mit nur 10.000 nepalesischen Rupien (ca. 90 Euro) kann sich eine Nepalesin ihren eigenen Weg in eine neue Zukunft bahnen.“

Ebenfalls hervorheben möchte Magerle die sehr engagierte Initiative einer Soroptimistin des Wiener Clubs Vivata. Professionelle medizinische als auch psychologische Betreuung für nepalesische Kinder, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind, steht im Fokus dieser Initiative.

Was diesen Projekten gemein ist: „Jede einzelne Rupie fließt direkt und unbürokratisch in die Hände von Frauen, die durch den kleinen Anstoß von außen ihre verloren gegangene Eigenständigkeit wiedererlangen“, sagt Magerle, die ihr Präsidentschafts-Motto female empowerment durch Initiativen dieser Art bestätigt sieht: „Die Kraft von Frauen zu stärken ist mir ein großes Anliegen, und hoffentlich ein wesentlicher Schlüssel dafür, dass Frauenrechte künftig weniger als Anhängsel sondern als integrativer Bestandteil der Menschenrechte gesehen werden“, so Magerle. 

Quelle: OTS Fotocredit: Magerle