Mittwoch 17. Juli 2019
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Investition in Busverbindungen

OÖ - Sechs Buslose werden neu vergeben. Investitionen bis zu 12,3 Millionen Euro für attraktive Busverbindungen.

 „Es ist mein klares Ziel, den öffentlichen Verkehr laufend auszubauen. Dies gilt nicht nur für die geplanten Maßnahmen im Schienenverkehr, sondern natürlich auch für das Regionalbus-Streckennetz. Ganz nach dem Motto ‚Kumm steig um‘ werden wir gemeinsam mit dem OÖ Verkehrsverbund alles versuchen, mehr Personen weg vom eigenen Auto hin zu öffentlichem Verkehr zu bewegen“, so Infrastrukturlandesrat Mag. Günther Steinkellner.

Die bestehenden regionalen Kraftfahrlinienkonzessionen in den Linienbündeln Oberes Mühlviertel-Haselgraben / Rohrbach Haslach Umgebung, Gmunden – Süd laufen am 13. Dezember 2020 aus. Seitens des OÖVV wird eine Neuvergabe der auslaufenden Verkehrsdienstverträge angestrebt. Im Zuge eines wettbewerblichen Vergabeverfahrens bewerben sich Busunternehmen für die neuen Linienverkehre, welche bis 2030 die Personenbeförderung durchführen.

Insgesamt sechs Lose stehen zur Vergabe. Das Linienbündel ‚Oberes Mühlviertel – Haselgraben‘ und ‚Oberes Mühlviertel – Rohrbach und Haslach-Umgebung‘ umfasst vier Lose. Es betrifft die von Linz ausgehenden Kraftfahrlinien Richtung Altenberg bei Linz, Kirchschlag bei Linz, Reichenau im Mühlkreis, Reichenthal, Bad Leonfelden, Haslach an der Mühl über Oberneukirchen, die Querverbindung Bad Leonfelden, - Vorderweißenbach – Rohrbach-Berg sowie den Zubringerverkehr vom Bahnhof Haslach an der Mühl in das Ortszentrum und die Anbindung von St. Stefan-Afiesl. Die Hauptlinien nach Linz werden angebotsorientiert gestärkt. Vor allem für Pendlerinnen und Pendler werden zusätzliche, umstiegsfreie Verbindungen aus dem Umland nach Linz eingerichtet. Besonders entlang der B126 wird die Kapazität des öffentlichen Verkehrsangebots erheblich ausgeweitet. „Die Einführung zusätzlicher, im Takt fahrender Eilbuslinien zwischen Linz und Bad Leonfelden, Oberneukirchen und Vorderweißenbach gehen einher mit dem Ausbau von Park-and-Ride-Anlagen, zu dem wir uns laut Mobilitätsleitbild bekennen“, so Infrastruktur-Landesrat Steinkellner.

Zwei Lose im Linienbündel ‚Gmunden-Süd‘ werden ebenfalls vergeben. Diese Verkehre umfassen die Gemeinden Ebensee, Bad Ischl, St. Wolfgang, Bad Goisern, Gosau, Hallstatt, Obertraun im Inneren Salzkammergut sowie die Gemeinden Steinbach und Unterach in der Region Attersee. Das Angebot wird auf den touristischen Hauptachsen (Salzburg-St. Wolfgang – Bad-Ischl – Hallstatt) ausgeweitet. Auch die Umstiegsbeziehungen an den wichtigen Knotenpunkten Bad Ischl Bahnhof, Steeg-Gosau Bahnhof und Gosaumühle werden attraktiviert.

Ebenfalls werden die Stadtbusverkehre Gmunden, Vöcklabruck/ Attnang-Puchheim/ Regau/ Redlham bis 13. Dezember 2020 neu vergeben. Alle künftigen Ausschreibungen beinhalten ein Mehr an Reisequalität und Verkehrssicherheit. Neben Abbiegeassistenten und USB-Steckplätzen wird auch gratis W-LAN in die Qualitätskriterien der Ausschreibung mit aufgenommen.

Im Zuge des heutigen Landtags wurden die Mittel für die zukünftigen Neuvergaben, in Höhe von maximal 12,3 Mio. Euro freigegeben.

Nach den bereits seit Dezember 2018 umgesetzten Angebotserweiterungen im Innviertel, im Oberen Mühlviertel und im Bezirk Freistadt, setzen wir den qualitativen und quantitativen Ausbau des  öffentlichen Verkehrs in Oberösterreich mit dieser Neuausschreibung der Verkehrsdienste weiter fort, zeigt sich Herbert Kubasta, Geschäftsführer der OÖ Verkehrsverbund Gesellschaft, von der Unterstützung der Politik sehr erfreut.

Quelle: Land OÖ
Bild: OÖVV