Mag. Doris Staudinger (ÖVP) präsentiert Team und Wahlprogramm

Mag. Doris Staudinger (ÖVP) präsentiert Team und Wahlprogramm

Unter dem Motto "Weil wir unser Schwanenstadt lieben" geht Stadträtin Mag. Doris Staudinger mit einem neuen, starken Team ins Bürgermeister-Rennen. Mit im Gepäck ein attraktives Wahlprogramm mit 176 Ideen aus 19 Bereichen für die Zukunft von Schwanenstadt.

Doris Staudinger ist ein Schwanenstädter Kindl und sie engagiert sich bereits seit 2009 im Gemeinderat mit Leib und Seele für das Wohl von Schwanenstadt. Als Stadträtin ist sie derzeit für die Bereiche Kultur, Familie, Personal, Bildung, Jugend und Kinderbetreuung in unterschiedlichen Ausschüssen tätig.

Sie war 5 Jahre lang Geschäftsführerin des Regionalmanagements Vöckla-Ager, 5 Jahre Leiterin des Österreichischen Integrationsfonds für Oberösterreich und Salzburg, Büromitarbeiterin bei Landeshauptmann Thomas Stelzer und ist jetzt noch Mitarbeiterin im Büro von Landtagspräsident Wolfgang Stanek in Linz. Wenn Ihr die Bürgerinnen und Bürger von Schwanenstadt bei der Wahl am 26. September das Vertrauen schenken, wird sie sich ab Herbst zu 100% dem Wohl der Stadt und seinen Bürgerinnen und Bürgern widmen.

 

Neues Team

Neben einer neugegründeten JVP unterstützen insgesamt 50 Persönlichkeiten aus Schwanenstadt die Wahlwerbende Bürgermeisterkandidatin.  18 neue Personen sind neu ins ÖVP-Team gekommen. Weiters gibt es einige gut vernetzte Politprofis, die künftig auch wichtig für die Agenden von Schwanenstadt sein können. Das Team möchte sich künftig mit ganzer Kraft, vollem Einsatz und echter Hingabe bemühen, für Schwanenstadt und die Bevölkerung zu arbeiten.

Die Bürgermeister-Kandidatin selbst steht für eine zeitgemäße, wertschätzende Politik mit Offenheit, Innovationsgeist, aber auch für Tradition und Bodenständigkeit. Das gleichberechtigte Miteinander ist mir und meinem Team besonders wichtig. Ebenso ein faires Miteinander mit allen politischen Entscheidungsträgern muss im Vordergrund stehen, um lösungsorientiert das Beste für Schwanenstadt herauszuholen.

 

Ein umfangreiches Wahlprogramm

Das Team der ÖVP hat sich nicht nur intensive Gedanken gemacht, sondern auch mit der Gestaltung und Entwicklung von Schwanenstadt künftig viel vorgenommen. In 19 wichtigen Themenbereichen wurden über 170 Ideen von einer internen Strategiegruppe entwickelt. Diese sollen künftig nicht nur Programm sondern auch Leitfaden für eine Lebenswerte und Familienfreundliche Gemeinde sein, betont Vizebürgermeister Mag. Markus Fischer.

 

"Schwanenstadt 2030“ Weil wir unser Schwanenstadt lieben! so der Titel des umfassenden Wahlprogramms.

  1. Leben in Schwanenstadt / Familienfreundliche Gemeinde
  2. Jugendarbeit / Junge Gemeinde
  3. Bildung / Kinderbetreuung
  4. Soziales / Senioren
  5. Die Gesunde Stadt
  6. Gutes Zusammenleben
  7. Wohnen
  8. Kulturangebot
  9. Der sanfte Tourismus
  10. Stadtplatz / Einkaufsstadt
  11. Wirtschaft / Arbeitsmarkt
  12. Verkehr / Mobilität
  13. Sicherheit / Ordnung
  14. Die Lebendige Stadt / Stadtentwicklung
  15. Die Grüne Stadt / Nachhaltigkeit
  16. Bürgernahe Verwaltung
  17. Kommunikation
  18. Digitalisierung
  19. Zentralort-Gemeinde / Raumplanung

 

Unsere oberste Priorität ist es, Schwanenstadt liebens- und lebenswert zu erhalten und gleichzeitig für die Zukunft fit zu machen. Das Wohl der Stadt und seiner Bevölkerung steht dabei im Vordergrund. Menschen, die hier zuhause sind, eine Familie gründen, hier leben und arbeiten, die in die Schule gehen oder einfach nur einen schönen Abend verbringen, haben Bedürfnisse, für die wir als ÖVP stets offen sind. 

Das war in der Vergangenheit so und das werden wir auch weiterhin so halten, so Doris Staudinger im Pressegespräch.

 

Eine gute Basis für eine starke und nachhaltige Weiterentwicklung wurde durch die politischen Vorgänger gelegt und vieles bereits umgesetzt. Darauf aufbauend lässt sich die Stadt hervorragend weiterentwickeln. In den vergangenen Jahren hat der Zuzug nach Schwanenstadt stark zugenommen, unsere Stadt ist beachtlich gewachsen. Wir haben aktuell mehr als 5000 Einwohner und sind dicht besiedelt. Mit 2,5 km² ist Schwanenstadt flächenmäßig klein.

Damit wir auch in Zukunft so attraktiv bleiben, ist es wichtig, ständig an der Lebensqualität unserer Stadt zu arbeiten. Dazu zählt, verstärkt in Familien, die Kinderbetreuung sowie die Bedürfnisse der älteren Generation zu investieren. Ein Fokus auf Infrastruktur, Natur, Vereine, Wirtschaft und die Stadtentwicklung selbst, sind absolut entscheidend, um eine so liebens- und lebenswerte Stadt zu bleiben.

Schwanenstadt zeichnet sich durch ein reges Vereinsleben aus. Die Gemeinde sichert dabei die Rahmenbedingungen für die Vereine, die eine wichtige Säule der Tradition, des Ehrenamtes und des gesellschaftlichen Zusammenhaltes darstellen.

Schwanenstadt ist ein bedeutender Motor für die Region. Wir werden in den nächsten Jahren alles daransetzen, um auch in Zukunft ein Vorreiter und Impulsgeber zu bleiben. Das Miteinander in und um Schwanenstadt hat auf allen Ebenen Priorität, Partei- und Funktionärsinteressen sind nachrangig. Politik dient ausschließlich dem Wohle der Bevölkerung, sie hat keinen Selbstzweck.

* Zur einfacheren Lesbarkeit haben wir in diesem Dokument auf die Genderschreibweise verzichtet. Es ist uns aber wichtig zu betonen, dass alle präsentierten Ideen und Themen Frauen und Männer in gleicher Weise ansprechen!

 

1 LEBEN IN SCHWANENSTADT / FAMILIENFREUNDLICHE GEMEINDE

Das Augenmerk unserer bisherigen Aktivitäten lag stark auf den Familien, u.a. für die Freizeitgestaltung, die Kinderbetreuung, die Bildungsinfrastruktur und das Wohnen. Wir möchten, dass sich alle Generationen in Schwanenstadt wohlfühlen. Unser Schwanenstadt ist seit 2018 „Familienfreundliche Gemeinde“ und seit 2020 „Junge Gemeinde“.

Es ist ein attraktives und breites Angebot im gesamten Stadtgebiet für die Bewohner der Stadt und der Umlandgemeinden gegeben. Wir werden die Qualität dieser wichtigen infrastrukturellen Einrichtungen in den nächsten Jahren weiter heben. Eine sichere und sinnvolle Freizeitgestaltung für Familien und Kinder hat für uns Priorität.

 

  • Attraktivierung von Spielplätzen und Parks

Die Spielplätze wurden in den vergangenen Jahren immer wieder nach Bedarf adaptiert. Außerdem sind sie online im Spielplatzführer und auf der Homepage der Stadt Schwanenstadt präsent.

Der Sparkassenpark ist ein schöner, weitläufiger, naturbelassener Park und wird im Sommer und Winter gerne genützt. Bereits im Sommer 2021 wurden im Sparkassenpark neue Geräte (wie Schaukeln, Balancierkomplex und Sonnensegel) aufgebaut. Wir bemühen uns zudem, im nächsten Jahr einen Trinkwasserspender und Radständer zu montieren, z.B. für vorbeifahrende Radfahrer oder für Familien mit Kleinkindern. Attraktiv wäre es weiters, ein größeres Klettergerät anzuschaffen. Weitere Bänke und Sitz-Tisch-Kombinationen sind ebenso geplant. Der Sparkassenpark wird gerne von den Pfadfindern benützt und von Menschen, die keinen eigenen Garten haben.

Der Spielplatz in der Gmundnerstraße ist ebenfalls gut frequentiert. Es ist durch den Wegfall des Wasser-Spielgerätes aber eine Lücke entstanden, die wir unbedingt ausbessern wollen. Dh wir werden uns bemühen, dort ein zusätzliches attraktives Spielgerät anzuschaffen. Weiters wollen wir dort mehr Sitz-Tisch-Kombinationen sowie Mistkübel bereitstellen.

Der Hartplatz in der ISG wurde seit Jahren immer wieder notdürftig repariert, hier ist eine größere Ausbesserung notwendig. Die anderen Spielgeräte in der ISG sind gut platziert. Die Spielplätze im Goldenen-Simmer-Weg und in der Mühlfeldsiedlung sind gut ausgestattet. Radständer fehlen aber. Wir wollen diese ergänzen. Alle Spielplätze und Parks sollten generell durch mehr Sitzgelegenheiten aufgewertet werden. Dazu gehören auch die notwendigen Mistkübel und die regelmäßige Entleerung dieser.

Bei Umfragen kommen immer Wünsche nach einem Barfußpfad, einem Motorikpark oder Fitnessparcours für Erwachsene (z.B. in der Au oder im Sparkassenpark). Auch solche Investitionen erscheinen sinnvoll und wir werden uns in den zuständigen Ausschüssen damit befassen, wann diese finanzierbar werden. Bei größeren Investitionen wie diesen könnte auch eine Abstimmung mit und Einbindung der Umlandgemeinden sinnvoll sein.

Der Skaterpark bzw. die Geräte dort sind bereits in die Jahre gekommen. Eine Neuanschaffung wird wahrscheinlich notwendig sein. Auch dieses Projekt muss budgetär geplant werden. Hier gibt es die Idee, einen gemeindeübergreifenden Pumptrack zu schaffen (ev. über Förderungen), damit Jugendliche aller Gemeinden davon profitieren und nicht jede Gemeinde eine eigene Anlage bauen und finanzieren muss. Der Wunsch nach einer Fußball-Freifläche wurde bereits vor Jahren umgesetzt. Dieser Fußballplatz scheint noch zu wenig bekannt. Vielleicht gelingt dies durch ein lustiges Kleinfeldturnier und eine gut sichtbare Beschilderung / Bewerbung.

Der Stadtpark ist eine grüne Oase in der Stadt und wurde in der Vergangenheit immer wieder für kulturelle Veranstaltungen, Märkte, sportliche Aktivitäten, usw. benützt. Er bietet sich mit seiner Atmosphäre gut dafür an. Wir können uns auch in Zukunft wieder kulturelle Veranstaltungen oder ein großes gemeinsames Kultur-Picknick im Stadtpark vorstellen. Auch die Beschriftung von Bäumen und Blumen bzw. die Information über die regionale Fauna und Flora wäre eine Bereicherung und könnte in Kooperation mit der Mittelschule, z.B. im Rahmen eines Schulprojektes, umgesetzt werden.

Der neu entstandene Rainerpark mit Bäumen, Bänken und Naschgarten wird ein wichtiger Treffpunkt für Generationen sein. Die neu gestalteten Informationstafeln – Bertha von Suttner, Franz Wagner, Rainerpark – schaffen dabei den geschichtlichen Hintergrund. Eine weitere Bereicherung könnten kulturelle Veranstaltungen im neuen Park sein, um u.a. die Bewohner des Bertha-von-Suttner Hauses gut „unterhalten“ zu können.

Der Park um die Pausinger Villa bietet sich ebenfalls für kleinere Veranstaltungen an und könnte eine Aufwertung erfahren. Es gibt vom Verein Heimathaus schon länger die Idee, den Park mit Informationstafeln und Bänken aufzuwerten. Vor allem im Hinblick auf die 400-Jahrfeier (2027) wäre das eine vorausschauende Bereicherung.

Es ist uns dabei ein Anliegen, jeweils die Betroffenen (Anwohner, Jugendliche, Schulen, Verein Heimathaus, ...) bei den weiteren Planungen voll miteinzubeziehen, so sie dies wünschen.

 

  • Aufrechterhaltung der vielfältigen und vielseitigen Sportstätten

In Schwanenstadt wird sowohl im Sommer als auch im Winter einiges für die sportliche Fitness geboten bzw. den Vereinen die Benützung der Sportstätten ermöglicht. Die zahlreichen Sportstätten, auf denen bereits internationale Wettbewerbe stattgefunden haben, sind auf dem neuesten Stand. Viele Vereine haben eigene Sportstätten bzw. Vereinslokale, die von der Stadtgemeinde finanziert und mit zahlreichen Stunden (Eigenleistungen) der Vereine errichtet wurden.

Das Schwanenstädter Erlebnisbad ist seit Jahren eine Institution und wird von Kindern und Erwachsenen aus der Stadt und der Umgebung sehr gerne genützt. In den letzten Jahren wurden Spielgeräte und das Volleyballnetz aufgebaut. Es werden auch Schwimmkurse angeboten. Das Angebot kann sich richtig sehen lassen! Obwohl das Schwimmbad nicht kostendeckend geführt werden kann, wird sich die ÖVP weiterhin für dieses sehr beliebte Angebot einsetzen. Viele Leute haben sonst keine andere Möglichkeit, das kühle Nass im Sommer zu genießen.

Die Sporthalle wird gut genützt und über die Sport- und FreizeitgesmbH geführt. Das soll auch in Zukunft so bleiben. In dieser GesmbH sind auch die Tennishalle und Sauna inkludiert. Der Eislaufplatz wird ebenfalls darüber abgerechnet. Kleinere notwendige Adaptierungen werden natürlich ständig durchgeführt, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Bei der Sauna hängt das vom Umfang und der budgetären Situation sowie der Auslastung ab. Dies wird evaluiert.

Es hat bis zum Jahr 2015 einen Beachvolleyballplatz gegeben, der sehr häufig genützt wurde. Er wurde im Rahmen des Neubaus des MAX Vereinshauses jetzt beim Turnverein angesiedelt ist und ein Vereinsplatz ist. Im Schwimmbad wurde im Sommer 2021 zudem das alte Volleyball-Netz aufgestellt und seitens der ÖVP mehrere Bälle gesponsert. Ob und wo ein öffentlicher Beachvolleyballplatz darüber hinaus notwendig und sinnvoll ist, muss im jeweiligen Ausschuss behandelt werden.

 

  • Vereinsarbeit / Ehrenamt wichtige Stütze

Wir bekennen uns zur Unterstützung der zahlreichen Vereine und zur kostenlosen Benützung der Sportstätten für den Vereinsbetrieb. Denn die Vereine sind eine wichtige gesellschaftliche Stütze für den Sport und die Jugendarbeit. Die Vereinsfunktionäre führen ihren Dienst allesamt ehrenamtlich und unentgeltlich aus. Für extra Veranstaltungen (Bälle, Meisterschaften, etc.) sind für dei Benützung von Hallen selbstverständlich Gebühren zu entrichten, wobei in diesen Fällen ermäßigte Beiträge an die Schwanenstädter Vereine vorgeschrieben werden, weil das ja auch eine Art Gemeindesubvention für diese Veranstaltung / Vereine darstellt.

Das Ehrenamt wird in Schwanenstadt sehr groß geschrieben. Die Unterstützung für die Feuerwehr, die Stadtkapelle, die Sport- und Kulturvereine oder auch im Bereich der Jugendarbeit seitens der Stadtgemeinde, ist seit Jahren selbstverständlich. Die Jahressubventionen für die vielen Vereine sind uns wichtig, auch für die kleinen. Die ÖVP Fraktion bedankt sich bei dieser Gelegenheit bei allen ehrenamtlichen Mitarbeitern für dieses Engagement. Wir drücken allen unsere Wertschätzung und unseren Respekt aus!

Im Jahr 2015 wurde die erfolgreiche Veranstaltung „Schwauna in Action“ zum ersten Mal ausgerichtet. Viele Vereine haben sich daran beteiligt und sich den Schulen und der Öffentlichkeit präsentiert. Wir möchten so eine Veranstaltung wieder abhalten, ev. 1- oder 2-jährlich. Gerade nach Corona gibt es in einigen Vereinen Probleme, wieder alles gut hochfahren zu können. Wir werden uns im zuständigen Ausschuss mit der Ausrichtung der Veranstaltung befassen, um die Jugendlichen aber auch Erwachsene über die vielfältige Vereinslandschaft und die Angebote zu informieren.

Um das Ehrenamt zusätzlich hochzuhalten, möchten wir einen jährlichen Ehrenamtstag dafür einführen (ev. zusammen mit „Schwauna in Action“). Wir denken auch daran, einen „Oscar des Ehrenamtes“ zu vergeben in Verbindung mit der Kampagne „Ich l(i)ebe Schwanenstadt“. Hier können zahlreiche Personen aus den diversesten Bereichen vor den Vorhang geholt und geehrt werden.

 

  • Kino erhalten

Unser Kino ist ein echtes Schmuckstück. Der Filmclub bespielt es seit Jahren mit tollen Arthouse-Filmen und bekommt eine Subvention der Gemeinde. Das wird auch weiter in diesem Rahmen möglich sein.

Über die familienfreundliche Gemeinde wurden bereits im Sommer 2020 und 2021 Open-Air Kinoveranstaltungen abgehalten, das sollte weiter institutionalisiert werden. Neben dem Kirchenplatz bieten sich als Location auch der Sparkassenpark oder der Stadtpark sehr gut an.

 

  • Naturräume und Blumenwiesen erhalten

Der Stadtpark, die Ager-Au sowie die anderen Parks sind als Naherholungsgebiet für die Bewohner sehr wichtig. Sie bieten nicht nur Raum für die Menschen, sondern auch für Fauna und Flora. Es gibt schon länger die Idee, das Thema Schmetterlinge aufzugreifen. Mit den Schmetterlingen verbindet uns durch den Kinder- und Jugendbuchwettbewerb einiges mit der italienischen Stadt Bordano. Hier drängt sich kreative Schaffenskraft auf, erste Ideen sind bereits im Entstehen.

Der Bahndamm im Bereich der ISG wird von der Stadt erworben. Hier wollen wir uns eine sinnvolle Nachnutzung zur Naherholung für die ISG-Siedlung und deren Bewohner überlegen.

 

 

2 JUGENDARBEIT – JUNGE GEMEINDE

Viele der oben erwähnten Freizeit-Projekte sprechen die Jugend an. Als junge Gemeinde wollen wir die aktuellen Angebote auf jeden Fall weiter ausbauen und attraktivieren.

  • Seit 2020 gibt es die sog. Taxi App für Jugendliche, die aus dem bezirksweiten Jugendrat hervorgegangen ist. Per Ende 2021 ist eine Evaluierung vorgesehen. Dann werden wir schauen, ob der Bedarf gegeben ist und wie die App genützt wird.
  • Auch der Nachtbus bringt Jugendliche sicher wieder nach Hause.
  • Wir bekennen uns zum Jugendzentrum und sind bemüht, einen neuen Standort zu finden. Mit Jahresende 2021 läuft der Mietvertrag des aktuellen Jugendzentrums aus, mit einer 6monatigen Kündigungsfrist könnten wir im Sommer 2022 an einen neuen Standort übersiedeln. Nur wohin? Es wurden bereits seit Jahren mehrere Standorte überprüft. Wir sind dran und sind zuversichtlich, dass wir einen optimaleren Standort (punkto Kosten, Lage, Größe und Barrierefreiheit) finden. Die Jugendarbeit ist uns ein großes Anliegen und soll weiter gut unterstützt werden.
  • Es werden immer Veranstaltungsräumlichkeiten bzw. Treffpunkte für Jugendliche gewünscht, wo es keinen Konsumzwang gibt. Das könnte man natürlich auch an das Jugendzentrum knüpfen, um somit die Frequenz / Nutzung der Räumlichkeiten zu erhöhen.
  • Die zahlreichen Schwanenstädter Vereine tragen sehr viel zu einer guten Jugendarbeit bei, die wir seitens der ÖVP unterstützen.
  • Auch die vielen Sportstätten werden von Jugendlichen gerne frequentiert.
  • In Schwanenstadt wohnen viele junge Leute. Neben einem sog. Jugend-gemeinderat, der im offiziellen Gemeinderat vertreten ist, könnten wir uns auch einen regelmäßigen Austausch in Form eines Jugendrates vorstellen, wo z.B. einmal im Jahr Jugendthemen mit den Jugendlichen und den Fraktionsvertretern diskutiert werden.
  • Eine Jugend-affine Kommunikation ist das Um und Auf, um die Jugendlichen mit Informationen besser erreichen zu können. Das könnte man z.B. auch im Jugendrat offen diskutieren.
  • Das beliebte Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche wollen wir unbedingt weiter betreiben und weiterentwickeln, gemeinsam mit dem Jugendzentrum und anderen Vereinen. Auch andere Veranstaltungen mit und für die Jugendlichen sollen stattfinden. So wie die traditionelle gemeindeübergreifende Jungbürgerfeier, die wir mit den volljährigen Jugendlichen ebenfalls wieder abhalten werden.
  • Der Internationale Kinder- und Jugendbuchwettbewerb mit digitalem Schwerpunkt oder ein anderer Wettbewerb kann Jugendliche mehr an Schwanenstadt binden. Auch im Zusammenhang mit der Kampagne "Ich l(i)ebe Schwanenstadt" könnte etwas Neues etabliert werden.
  • Auch die Studierenden, die weggezogen sind, dürfen wir nicht vergessen. Hier sollte eine Bindung zu Schwanenstadt bestehen bleiben, damit die Jugendlichen wieder zurückkommen. Die konkrete Form ist noch zu diskutieren und überlegen.
  • Über die reaktivierte JVP Schwanenstadt+ bemühen wir uns, die Jugendlichen besser zu integrieren und ihre Wünsche und Bedürfnisse kennenzulernen. Bei einer Jugendbefragung, die seitens des Stadtamtes im April / Mai 2021 durchgeführt wurde, wurden u.a. gewünscht:
  • Jobmöglichkeiten
  • Jugendveranstaltungen
  • leistbares Wohnen.


All die genannten Wünsche finden sich bereits mit Ideen in diesem Programm wieder. Wir werden uns bemühen, hier als ÖVP weiterhin viel für unsere Jugend zu unternehmen.

 

 

3 BILDUNG / KINDERBETREUUNG

Das Betreuungsangebot und die Bildungsinfrastruktur in Schwanenstadt wurden für Kinder jeden Alters permanent erweitert und attraktiver gestaltet. Der Kinderbetreuungsatlas der AK OÖ stellt uns für das Schuljahr 2020/21 ein sehr gutes Zeugnis „A+“ aus. Aufgrund des starken Zuzugs von jungen Familien in unsere Stadt müssen wir aber die Infrastruktur immer wieder erweitern. Das alles passiert in Abstimmung mit dem Land OÖ und den Umlandgemeinden.

  • Nach dem Anbau im Kindergarten Linzerstraße erhält der Kindergarten in der Süßmayrstraße diesen Sommer eine zusätzliche, dritte Gruppe. Die Arbeiten dazu laufen bereits. Da der Bedarf an Kindergartenplätzen voraussichtlich in naher Zukunft mit dieser zusätzlichen Gruppe nicht gedeckt ist, wurde schon jetzt eine weitere, vierte Gruppe geplant. Auch diese Gruppe wurde vom Land OÖ genehmigt und kann bei Bedarf kurzfristig umgesetzt werden.
  • Für in der Zukunft notwendige Kinderbetreuungsplätze wird aktuell ein zukunftsweisendes, gemeinsames Projekt mit unseren Umlandgemeinden ausgearbeitet und mit einer umfangreichen Förderung durch das Land OÖ umgesetzt. Der Standort für diesen gemeinsamen Kindergarten und Krabbelstube ist neben dem schon bestehenden Kindergarten in Oberndorf geplant. Die Beschlüsse in den acht teilnehmenden Gemeinden wurden bereits gefasst. Eine Inbetriebnahme ist mit Beginn des Kindergartenjahres 2023/24 geplant. Eine zukunftsweisende Kooperation ermöglicht den gemeinsamen Bau und Betrieb einer sechsgruppigen Kinderbetreuungseinrichtung zur Abdeckung des schwankenden Bedarfes an Betreuungsplätzen in den Gemeinden. Durch diese regionale Kinderbetreuungseinrichtung soll auch die Möglichkeit von mindestens einer Gruppe mit längeren Öffnungszeiten für die Kinderbetreuung in der Region geschaffen werden. Der Standort in Oberndorf ist verkehrstechnisch optimal für alle Gemeinden. Die Nähe zur Stadt ist perfekt für alle Familien, die im Westen unseres Gemeindegebietes wohnen. Auch die verkehrssichere Anbindung mit dem Fahrrad oder zu Fuß wird mitgeplant.
    Eine ganztägige Betreuungsmöglichkeit der Kinder steht bei den Vorteilen ganz oben, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen. Dabei soll auch höchste Qualität und Flexibilität geboten und auf alle Besonderheiten eingegangen werden.
  • Die Volksschule Schwanenstadt, mit mehr als 310 Kindern die größte Volkschule Oberösterreichs, muss bald saniert werden. Speziell der hintere Trakt, die alte Hauptschule samt Turnsaal, muss baulich adaptiert werden, um optimal genutzt werden zu können. Hier wird sinnvollerweise ein Neubau angedacht. Das schöne Hauptgebäude an der Linzerstraße könnte so mit einem dazu passenden Neubau 
    im Bereich des dahinterliegenden Sportplatzes gut zu einem Bildungshaus entwickelt werden, in dem die Räume zu den modernen Inhalten perfekt pädagogisch aufeinander abgestimmt sind. Da das gesamte Gebäude inklusive rückwertigem Teil unter Denkmalschutz steht, führen wir gerade Gespräche mit dem Bundesdenkmalamt, um die Rahmenbedingungen einer Sanierung und eines teilweisen Neu- oder Zubaus abzustecken.
  • Erweiterung MS 1: Durch den starken Zuzug in die Region Schwanenstadt, ist die erst vor einigen Jahren neu eröffnete Mittelschule 1 vor der Au bereits wieder zu klein. Damals wurden vom Land OÖ nur 10 Klassen genehmigt. Die bestehenden 10 Klassen müssen auf 12 erweitert werden. Das zukunftsweisende Modell der Clusterschule hat von Schwanenstadt aus in die Schulen OÖs und Österreichs Einzug gehalten. Die Machbarkeit für die Erweiterung wird überprüft und mit dem Land OÖ abgestimmt.
  • Bei der Mittelschule2 und PTS wird in der ehemaligen, leerstehenden Schulwartwohnung voraussichtlich die Nachmittagsbetreuung untergebracht. Planungen und Gespräche laufen. Auch was die Verwendung des kaputten Hartplatzes betrifft, werden wir Verbesserungen überlegen.
  • Der dreigruppige Hort ist eine wichtige Einrichtung und wird sehr gut frequentiert.
  • Auch in den Ferien tut sich in Schwanenstadt einiges, um die berufstätigen Eltern zu unterstützen. Der Sommerkindergarten der Caritas, der flexible Sommerhort durch das Hilfswerk und das traditionelle Ferienprogramm bieten viel Abwechslung. Einige Vereine (Jungschar, ...) bieten ebenfalls Camps und Lernferien an. Alle Angebote werden gut angenommen.
  • Das Pamaki ist eine gut etablierte Einrichtung für Babys, Kleinkinder und deren Eltern. Auch diese gemeindeübergreifende Einrichtung soll in Schwanenstadt bleiben. Hier sind wir aktuell bemüht, u.a. einen neuen Standort zu finden bzw. den Familienbund bei der Suche zu unterstützen.
  • Wo es sicher noch Bedarf gibt bei uns in Schwanenstadt, ist das Babysitting und auch das Angebot an Tagesmüttern. Interessierte Frauen und Männer können sehr gerne auch die Ausbildung zu Tageseltern machen. Berufstätige Eltern würden sich über eine neue Tagesmutter in Schwanenstadt freuen. Gerade was das Babysitting betrifft, könnte die JVP eine Vermittler-Rolle übernehmen.

 

 

4 SOZIALES / SENIOREN

Die Stadt Schwanenstadt hat in der Vergangenheit immer versucht, alle Generationen gleichwertig zu behandeln bzw. zu unterstützen. Wir sind sozusagen eine generationen-freundliche Gemeinde. Bei der Jugendbefragung wurde Schwanenstadt von der Jugend ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt, die Jugendlichen sind sehr zufrieden. Auch die ältere Bevölkerung fühlt sich sehr wohl in der Stadt. Es gibt vielfältige Angebote über die Seniorenvereine, die Pfarre und auch seitens der Gemeinde selbst.

  • Das neue Alten- und Pflegeheim Bertha-von-Suttner Haus mit 81 Betten ist ein wirkliches Schmuckstück und eine Bereicherung für die gesamte Stadt bzw. Region. Das Haus und der Rainerpark werden ein Treffpunkt für Generationen sein und viele Begegnungen ermöglichen.
  • Die Mutterberatungsstelle ist ebenfalls im Bertha-von-Suttner Haus untergebracht.
  • Der traditionelle Seniorentag wurde in den vergangenen 3-4 Jahren leider nicht mehr regelmäßig durchgeführt. Es ist aber unserer Ansicht nach wichtig, diesen Nachmittag wieder zu aktivieren. Wir fangen gleich 2021 damit an. Jetzt nach Corona brauchen die älteren Menschen Möglichkeiten für Treffen und Austausch. Wir möchten für die Zukunft diesem Seniorentag einen modernen Anstrich geben. Erste Ideen gibt es bereits (Sommerfest, Interessantes aus der Gemeindestube, Vorträge, Musik, Jause, etc.) Ähnlich auch die Senioren-Weihnachtsfeier!
  • Uns schwebt auch die Institutionalisierung eines Seniorenbeirates / Seniorenbeauftragten vor. Dieses Gremium soll überparteilich besetzt werden und Themen der älteren Generation einbringen bzw. besprechen. Eine Abstimmung mit der Sozialberatungsstelle ist hier zielführend.
  • Die Sozialberatungsstelle ist eine wichtige Einrichtung, für die Beantragung der Pflegestufe und viele Kleinigkeiten im sozialen Bereich. Sie wird weiterhin beim betreuten Wohnen zu finden sein.
  • Wir könnten uns auch einen Ombudsmann/frau für soziale Belangen vorstellen, ev. auch im Zusammenhang mit dem Seniorenbeirat.
  • Die generationenübergreifende Zusammenarbeit ist sehr wertvoll und soll gefördert werden, z.B. der Austausch von Jugendlichen mit der älteren Generation, bei Veranstaltungen oder Besuche im APH, Schulnachmittage, EDV-Kurse, Ausflüge, etc.
  • Das Generationenfest, sog. Oma-Opa-Fest im Rahmen der familienfreundlichen Gemeinde war bereits für das Jahr 2020 geplant. Ist aber leider Corona-bedingt ausgefallen. Wir möchten so ein Generationenfest aber im nächsten Jahr gemeinsam mit den Vereinen umsetzen.
  • Das Thema Barrierefreiheit wurde bereits vielfach beachtet, bei Parkplätzen, abgeflachten Gehsteigen, Rampen, etc.. Es gibt aber dennoch einige kleine Stolpersteine, die wir aus dem Weg räumen möchten.
  • Eingangstüre beim Gemeindeamt erweitern, um einen guten Zugang mit Kinderwagen und Rollstuhl zu ermöglichen.
  • Die Unebenheiten auf Gehwegen möchten wir ausbessern und die Kinderwagentauglichkeit schaffen.
  • Es wäre die Idee, am (online) Stadtplan die Parkmöglichkeiten für Behinderte und auch Bänke zum Rasten einzuzeichnen.
  • Seitens der Frauen in der ÖVP spenden wir immer wieder für soziale, karitative Zwecke und helfen in Notlagen. Vielleicht können wir auch wieder unseren Sozialratgeber (für Familien, Frauen, ...) herausgeben.

Wir versuchen auch auf Parteiebene innerhalb der Teilorganisationen, einen regelmäßigen, generationenübergreifenden Austausch zu institutionalisieren, z.B. gemeinsame Veranstaltungen, Ausflüge, etc. organisieren. Der sog. Generationenbaum, den wir im April 2021 im Stadtpark gepflanzt haben, war ein Anfang!

 

 

5 DIE GESUNDE STADT

Der Großraum Schwanenstadt hat leider seit zwei Jahren das Problem mit fehlenden Hausärzten, da kurzfristig drei Ärzte in Pension gegangen sind. Die Hausärzte-Problematik ist leider bundesweit evident.

In den Gemeinden Desselbrunn und Niederthalheim haben sich mittlerweile zwei Ärzte mit einer Hausapotheke angesiedelt. Schwanenstadt wird mit der derzeit geltenden Hausapotheken-Regelung keinen neuen Hausarzt zur Praxiseröffnung gewinnen können, weil wir die erforderliche 6 km Abstandsregelung in unserem kleinen Ortsgebiet (2,56 km2) nicht darstellen können. Wir haben Gott sei Dank zwei gutgehende Apotheken. Es hat bereits viele Versuche und Gespräche mit angehenden Ärzten und bei uns wohnhaften Ärzten gegeben. Wir bleiben jedenfalls intensiv dran, damit der Großraum Schwanenstadt auch weiterhin ärztlich gut versorgt ist.

Seit 2019 haben wir im Rainerpark das Ärztezentrum mit vielen Medizinern und Gesundheits-betrieben. Auch im Stadtgebiet gibt es einige Fachärzte.

  • Wir setzen uns weiterhin für die Aufrechterhaltung der ärztlichen Versorgung im Großraum Schwanenstadt ein und werden nichts unversucht lassen.
  • Es wurde auch bereits ein Grundsatzbeschluss im Gemeinderat gefasst, um beim Ärztezentrum aufzustocken und einem neuen Arzt eine adäquate Ordination bieten zu können - im Fall des Falles!
  • Wir möchten die Arbeitsgruppe „Gesunde Gemeinde“ wieder aktivieren, mit regelmäßigen Arbeitskreistreffen, neuen Mitgliedern, jährlichen Veranstaltungen, Beiträgen zur Prävention, und vers. Angeboten.
  • Auch der „Stammtisch pflegende Angehörige“ soll sich wieder regelmäßig treffen.

 

 

6 GUTES ZUSAMMENLEBEN

Schwanenstadt hat einen Anteil an Bewohnern mit Migrationshintergrund von ca. 20%. Das Miteinander funktioniert sehr gut. Es hat in der Vergangenheit auch immer wieder Aktivitäten von Ehrenamtlichen, der Gemeinde und verschiedenen Institutionen dazu gegeben. Zu erwähnen sind die überparteilichen Aktivitäten ab dem Jahr 2015 nach der Flüchtlingskrise.

  • Das Fest der Kulturen hat mehrmals stattgefunden. Es soll wieder zum Leben erweckt werden und so die zahlreichen verschiedenen Kulturen in der Stadt sichtbar machen.
  • Auch die Vereine spielen eine wichtige Rolle für das Zusammenleben, wie bereits erwähnt, soll „Schwauna in Action“ wieder ausgerichtet werden.
  • Das bereits zweimal veranstaltete Willkommensfest soll jährlich stattfinden, um den Neuzugezogenen (alle Nationen) die Stadt vorzustellen und um das Kennenlernen zu erleichtern. Die Willkommensmappe, die alle Neuzugezogenen bei der Anmeldung oder beim Willkommensfest bekommen, bietet einen ersten Einblick in die zahlreichen Angebote der Stadt, die für ALLE sind. Diese sollte stets aktuell gehalten werden.
  • Wir möchten eine neue Form der WIR-Kultur aufbauen, einerseits mit den unterschiedlichen Kulturen, den unterschiedlichen Generationen und andererseits auch mit Menschen, die multilokal wohnen und arbeiten, dh Studenten, Zweitwohnsitznutzer, und andere. Hier braucht es Offenheit für Neues von allen Seiten. Die Lebensstile der Menschen haben sich verändert und die Menschen werden flexibler bei der Wahl des Lebensstandortes. Dies gilt es zu berücksichtigen.
  • Auch die Kirchen spielen in Schwanenstadt in verschiedenen Bereichen eine sehr wichtige Rolle (Jugend, Senioren, Kinderbetreuung, Kultur, Veranstaltungen, ...). Wir haben in Schwanenstadt eine röm.-kath Gemeinde und eine evang. Gemeinde sowie andere Religionsgruppen. Schon alleine der markante Kirchturm der kath. Stadtpfarrkirche ist weit über die Gemeindegrenze hinaus zu sehen.

 

 

7 WOHNEN

Schwanenstadt hat sich in der Vergangenheit als Wohnstadt mit viel Lebensqualität etabliert. Es wurden zahlreiche Wohnungen errichtet. Im Bereich der Einfamilienhäuser gibt es kaum mehr Parzellen zu kaufen. Hier ist weiterhin eine sinnvolle Stadtentwicklung und eine vorausschauende und gute Zusammenarbeit mit den Wohnbauträgern und Umlandgemeinden gefragt.

  • Junges Wohnen, gefördertes Wohnen: In Schwanenstadt entstanden in den letzten Jahren sehr viele durch das Land Oberösterreich geförderte Mietwohnungen. Auch in den nächsten Jahren sind noch neue Wohnungen geplant. Gerade junge Menschen suchen als Startwohnung eine kleine und günstige Wohnung. Um ihnen leistbares Wohnen zu ermöglichen, gibt es das Programm "Junges Wohnen" vom Land Oberösterreich. Dieses Projekt steht für bedarfsorientiertes, leistbares und qualitativ hochwertiges Wohnen. Mit besonderen Förderungen werden kleine und kompakte Wohnungen mit einer Wohnfläche von ca. 30 m² bis 65 m² errichtet, die optimal auf die Bedürfnisse der jungen Generation zugeschnitten sind.
  • Generationenwohnen im Rainerpark: Auf der noch unbebauten Restfläche im Rainerpark zwischen Bach und Eisenbahn werden 2022 / 24 geförderte Mietwohnungen durch die OÖ Wohnbau errichtet. Durch die sehr zentrale Lage mitten im Rainerpark, in unmittelbarer Nähe zum barrierefrei erreichbaren Stadtplatz, ist diese Wohnanlage sicher sehr interessant für unsere ältere Generation. Die unmittelbare Lage im Zentrum, die barrierefreie Erreichbarkeit des Stadtplatzes und die medizinische Infrastruktur im Rainerpark bieten ein optimales Umfeld. Mit diesem vierten großen Bauwerk wird im übrigen die Bebauung in diesem neuen Stadtteil in gut 1 1/2 Jahren abgeschlossen sein. Die Gesamtentwicklungszeit des ehemaligen Joka-Areals – von einem nicht mehr genutzten Industriegebiet – zu einer tollen Wohn- und Arbeitsstätte hat somit nur etwa mehr als 6 Jahre gedauert. Hier hat das Zusammenspiel von Politik, Investoren und Ideengebern vorbildlich funktioniert.
  • Neben der Mittelschule 2 im Alleehof werden 40 Wohnungen durch die OÖ Wohnbau entstehen.
  • Auch der Stadtplatz bietet sich als attraktiver Wohnraum sehr gut an. Viele Obergeschosse stehen leer, sind aber optimal für eine Belebung des Stadtkernes geeignet. Natürlich sind hier die Eigentümer gefragt, aber eine Verdichtung würde auch die Geschäfte am Stadtplatz mit zusätzlicher Frequenz unterstützen. Diesen Wunsch haben wir als ÖVP bereits seit langem kommuniziert. Wir bleiben dran.
  • Eine Möglichkeit zur besseren privaten Wohnraumnutzung im Stadtgebiet wäre eine Plattform für leere Wohnungen sowie leerstehende Häuser. Diese Plattform könnte am Stadtamt eingerichtet werden. Das wäre hilfreich für Suchende.

Durch diesen intensiven Wohnbau wird die Einwohnerzahl natürlich weiterhin steigen und die Infrastruktur muss Schritt halten. Wir schauen aber auch darauf, dass die älteren Wohnungen nicht leer bleiben, weil sie teurer sind bzw. in keinem Förderprogramm waren.

 

 

8 KULTURANGEBOTE

Für uns ist wichtig, dass wir das Kulturangebot in der Stadt weiterhin auf einem hohen Niveau für die Bevölkerung und die Besucher anbieten können. Wir möchten dazu die optimalen Rahmenbedingungen bieten.

  • Dem großen Sohn der Stadt – dem Komponisten Franz-Xaver-Süßmayr – möchten wir ein „Denkmal“ setzen und zwar mit verschiedenen Aktivitäten im Rahmen des Musikabos, im Rahmen der 400-Jahrfeier, im Heimathaus, mit einem Buch, ... Hier würde sich auch ein Leader-Projekt anbieten.
  • 2027 begeht Schwanenstadt 400 Jahre Stadterhebung. Das muss gebührend gefeiert werden. Es sollte dazu so rasch wie möglich eine Projektgruppe / ein eigenes Komitee für die Veranstaltungen / Planungen eingesetzt werden. Es sollte auch wieder eine neue Chronik aufgelegt werden. Das ganze Jahr 2027 wird in Schwanenstadt Bühne sein und alle Einrichtungen, Vereine, Schulen, Bewohner sollen eingebunden werden.
  • Das Musikabo hat seit Jahren Tradition. Mit einem neuen Leiter soll die Qualität gehalten werden. Unsererseits wurden bereits Gespräche mit Dir. MMag. Gerhard Hofer diesbezüglich geführt. Er hat gute Ideen und möchte das Ganze neu beleben. Durch seine Tätigkeit an mehreren Musikschulen in der Region, hat er vor allem die Jugend "im Visier" und könnte so neue Zielgruppen ansprechen.
  • Kunst im öffentlichen Raum: Wir haben die Stadtturmgalerie, wo jährlich sechs Ausstellungen stattfinden. Die Stadtturmgalerie bietet eine großartige Atmosphäre für Ausstellungen, sie ist aber leider nicht barrierefrei. Es sollen daher noch andere Locations etabliert werden, wo Kunst / Kultur möglich sein wird, Geeignet sind der Stadtplatz, der Kirchenplatz, die Schulen, das Stadtamt, das neue Pflegeheim oder die vielen Parkanlagen. Hier werden wir neue Ideen diskutieren. Wichtig ist hier auch, dass regionale Künstler und nationale / internationale Zugpferde nach Schwanenstadt kommen. Auch die Einbeziehung und Zusammenarbeit mit der Wirtschaft hat sich mit den online-Vernissagen von schwanenstadt.news sehr bewährt, das sollte unbedingt fortgeführt werden. Es werden damit neue Zuschauer-Gruppen angesprochen.
  • Im Jahr 2023 findet in Wolfsegg die OÖ Gartenlust statt. Schwanenstadt kann sich mit kleinen Beiträgen (Picknick im Park, Musik im Park, Malen im Park, etc.) beteiligen, alles in Abstimmung mit dem Tourismusverband Hausruckwald. Das würde eine gute Möglichkeit bieten, auch die Gastronomie und andere Einrichtungen in Schwanenstadt "mitzunehmen" und überregional zu bewerben.
  • Ein Kunstmarkt würde den Kirchenplatz oder andere Plätze in Schwanenstadt sehr gut aufwerten und bietet regionalen, handwerklichen Produzenten eine neue Präsentations- und Verkaufsmöglichkeit an.
  • Das Heimathaus beheimatet die Geschichte von Schwanenstadt. Dieses Kleinod ist wichtig für unsere Stadt. Vor allem in Vorbereitung auf die 400-Jahrfeier wird uns das Heimathaus eine große Hilfe sein. Auch die regelmäßigen Sonderausstellungen und der schöne Park, den man aufwerten kann, sind eine tolle Bereicherung.
  • Die Stadtkapelle Schwanenstadt ist eine Institution! 2027 soll die Stadtkapelle neu eingekleidet werden, auch zu Ehren 400 Jahre Stadterhebung.
  • Die Landesmusikschule ist eine wichtige Einrichtung für den kulturellen und musikalischen Nachwuchs.
  • Die städtische Bibliothek ist auch ein wichtiger Wissensvermittler für jung und alt. Vielleicht könnte man durch Bücher-Boxen oder Bücher-Telefonzellen die Bücher noch weiter unter die Leute bringen.
  • Wir möchten weitere kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche etablieren, gemeinsam mit den Schulen, der Musikschule, dem JUZ, den Vereinen und den Jugendlichen (Jugendrat) selbst.
    - JugendKino
    - Jugendveranstaltungen
    - KiJuBu - Digital
    - oder andere Wettbewerbe.
  • Wie schon erwähnt, möchten wir das Kino erhalten und zusätzlich das Sommerkino ausbauen.
  • Straßennamen / Berühmte Persönlichkeiten, ... In der Stadt sollen Infotafeln angebracht werden, um über berühmte Persönlichkeiten zu informieren, wer war Johannes Kepler, wer war Anton Bruckner, wer war Franz Vaxer Süßmayr, usw. Die ersten wurden bereits im Rainerpark aufgestellt und geben interessante, geschichtliche Einblicke. Im Hinblick auf 400 Jahre Stadterhebung ist diese Idee sicher ein nachhaltiger Beitrag.
  • In Schwanenstadt sind durch die Geburtenstation bis 1972 viele Personen, auch bekannte Persönlichkeiten, zur Welt gekommen. Es wäre einmal interessant, zu erfahren, wer ist aller in Schwanenstadt geboren. Ein Treffen all dieser Personen wäre sicher eine interessante Bereicherung. Vielleicht können dadurch neue Verbindungen für Schwanenstadt entstehend.
  • Die zahlreichen Veranstaltungsräumlichkeiten sollten zeitgemäß ausgestattet sein. Es gibt zahlreiche Räumlichkeiten, die im Stadtgebiet für Veranstaltungen genützt werden. Der Franz-Xaver-Süßmayr Saal ist aktuell am besten ausgestattet und wird gerne – von der Stadt und von anderen Vereinen – benützt. Auch andere Räumlichkeiten sollten bessere Standards bekommen, z.B. die Stadtturmgalerie.
  • Der Stadtsaal bietet Platz für größere Veranstaltungen in der gesamten Region. Deshalb ist es auch wichtig, das in die Jahre gekommenen Gebäude zu sanieren und wieder auf einen modernen, technischen Stand zu bringen. Im Zuge dessen soll auch die Eingangssituation einladender und großzügiger gestaltet sowie der Vorplatz viel mehr ins Gebäude integriert werden. Ein modernes Veranstaltungszentrum mitten in der Stadt soll dadurch ein optimaler Ort für überregionale Kulturveranstaltungen und Feste werden. Eine Machbarkeitsstudie dazu wurde bereits entwickelt.
  • Der Kirchenplatz könnte als stadtplatznahe Veranstaltungslocation noch mehr etabliert werden (Sommerkino, Stadtkapellenkonzert, Märkte, etc.) und auch mit Bänken zum Verweilen einladen.
  • Brauchtumspflege (Landjugend, Goldhauben, etc.) und diese Vereine sind wichtig für den Erhalt unserer Traditionen.
  • Der Erhalt des Puppenmuseums, der Glashütte und der städtischen Bibliothek liegen uns am Herzen, auch im Hinblick des sanften Tourismus.
  • Alle diese Veranstaltungslocations könnten auch auf einer online Plattform, angesiedelt am Stadtamt / auf der Homepage, dargestellt werden, mit den Kosten, den Einrichtungen, den techn. Möglichkeiten, der Vereinbarung zum Download, den freien Terminen, usw. Das ergibt einen guten Überblick für die Veranstalter. Ev. auch in Kombination mit dem Veranstaltungskalender.
  • Der bestehende online Veranstaltungskalender bietet den Vereinen und Organisationen die Möglichkeit, Termine kostenlos einzutragen und zu bewerben. Man kann die Termine abstimmen und somit Terminkollisionen besser vermeiden. Das möchten wir in Zukunft auch gemeindeübergreifend ausweiten.
  • Die Willkommensmappe soll attraktiver gestaltet und aktuell gehalten werden und somit für alle Neuzugezogenen, aber sicher auch für alle Bewohner der Stadt, eine Bereicherung sein.

 

 

 

9 DER SANFTE TOURISMUS

Schwanenstadt wird in den touristischen Werbemitteln oftmals auch als Tor zum Salzkammergut gesehen. Wir liegen ja wirklich an einem sehr schönen Fleckchen Erde.

Der Tourismusverband Schwanenstadt ist seit einem Jahr in den Tourismusverband Hausruckwald eingegliedert. Es gibt seit Jahren die erfolgreichen und sehr beliebten Schwanenstadt Gutscheine. Dieses System hat sich sehr gut entwickelt und bereits viele Nachahmer gefunden. Die meisten Betriebe in der Stadt sind Mitglieder im Tourismusverband. Der Tourismusverband hat leider auch in den vergangenen zwei Jahren durch Corona keine Veranstaltungen (Stadtfest, Nusserlmarkt, Weinfest, ...) ausrichten können. Wir hoffen, dass das bald wieder möglich sein wird.

  • Rad- und Wanderwege attraktivieren
    Der sanfte Tourismus in und um Schwanenstadt kommt vor allem den Bewohnern aber auch den Besuchern zugute. Es wird einiges Drum-Herum geboten. Wir möchten diese Rad- und Wanderwege (Römerradweg, Salzkammergutradweg, Agerweg, usw.) erhalten und rund um Schwanenstadt attraktivieren (Bänke, Infotafeln, Karten, ....). Die Einbindung der diversen Museen (Glashütte, Puppenmuseum, Heimathaus, Galerie, ...) sowie der Gastronomie, Spielplätze, Schwimmbad, Parks, usw. muss auch noch mehr umgesetzt werden. Hier ist die Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden und vor allem mit dem Tourismusverband nötig.
  • Die kleine Museen - Heimathaus, Glashütte, Stadtturmgalerie, Puppenmuseum - sollen erhalten und in die Programme eingebaut werden. Auch die Bevölkerung muss viel mehr darauf aufmerksam gemacht werden. – Lerne deine Heimat kennen!
  • In einem (online) Stadtplan soll die hier erwähnte touristische Infrastruktur eingezeichnet bzw. sichtbar gemacht werden.
  • Die Zusammenarbeit mit allen Gemeinden im Tourismusverband Hausruckwald ist wichtig, wir dürfen aber dabei die Aktivitäten in Schwanenstadt nicht ganz vergessen. Der Tourismusverband Schwanenstadt soll weiterhin auch Veranstaltungen (Stadtfest, Weinfest, Gewerbemessen, ...) in der Stadt organisieren und so Schwanenstadt beleben. Die Feste waren immer ein Magnet für die gesamte Region und haben die Gastronomie und die Geschäfte belebt.
  • Die meisten Betriebe sind Mitglieder im Tourismusverband, hier sollten wir in den sog. Stadtplatzgesprächen eine gute Basis für die weitere Belebung bzw. Attraktivierung des Stadtplatzes und für das Miteinander / die Zusammenarbeit der Geschäftsleute finden.
  • Der Tourismusverband bringt regelmäßig das sog. MagaSinn überregional heraus. Die informative Zeitschrift könnte noch vielmehr, auch für kommunale Informationen, genutzt werden und für die Bevölkerung einen interessanten Mehrwert bringen.
  • Die stattfindenden Einkaufstage sind eine Belebung der Wirtschaft über die Gemeindegrenze hinweg.
  • Auch die erwähnten Kulturangebote können einen touristischen Mehrwert für die Gäste und die Bewohner bedeuten. Das bedeutet mehr Zusammenarbeit zwischen Kulturamt und Tourismusverband.
  • Wir haben aktuell auch einige Hotels, die für den sanften Tourismus und vor allem für den Geschäftstourismus in der Region wichtig sind.
  • Vor allem mit der 400-Jahrfeier können wir überregional einen nachhaltigen und touristischen Mehrwert generieren.

 

 

10 STADTPLATZ / EINKAUFSSTADT

Der Stadtplatz von Schwanenstadt ist das öffentliche Herz der gesamten Region. Damit der Stadtplatz auch in Zukunft unser attraktives Zentrum bleibt, wird es weitere Kraftanstrengungen und ein gutes Miteinander brauchen. Die Nachverdichtung in der Stadt alleine wird nicht ausreichen. Bereits in den letzten Jahren wurde mit Veränderungen begonnen. So wurde die Fassadenbeleuchtung etabliert, wodurch der Stadtplatz in völlig neuem Licht erstrahlt und seine historische Struktur Kulisse für die vielfältigen Funktionen - Wohnen, Leben, Arbeiten, Einkaufen, Genießen - ist.

  • Die alten Straßenleuchten wurden demontiert und stattdessen werden Stromtankstellen für Autos, Fahrräder, die Markstandlern und für Veranstaltungen montiert. Die alten Leuchten wurden / werden in anderen Straßenzügen wieder eingesetzt.
  • Der Stadtplatz bietet zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten an. Ein wichtiger Grundsatz für uns lautet: Ein Lebensmittelgeschäft muss am Stadtplatz bleiben. Hier kann man sich auch noch weitere Konzepte, ev. für regionale Produkte, ... im Stadtgebiet überlegen, sog. Food-Coops.
  • Die Gastgärten laden im Sommer zum Verweilen ein und beleben den Platz.
  • Die regelmäßig stattfindenden Märkte beleben den Stadtplatz darüber hinaus. Das emsige Treiben ist wichtig für die Stadt, auch die zahlreichen Veranstaltungen, (Wochenmarkt, Bauernmarkt, Pferdemarkt, Stadtfest, Weinfest, Gewerbemesse, ...) sollten weiter erhalten bleiben. Alle freuen sich schon wieder, wenn es nach der Corona-Pause wieder losgeht. Das Zusammenarbeiten der Wirtschaft funktioniert dabei gut. Es können auch neue Konzepte überlegt werden.
  • Für diese Märkte ist auch eine Beschallung sinnvoll, die neu gedacht werden muss.
  • Wichtig wird es sein, die Wirtschaft / Gewerbebetriebe / Gastronomie am Stadtplatz zu erhalten. Wir hoffen, dass die Familienbetriebe Nachfolger finden, damit diese Betriebe weiter bestehen bleiben können.
  • Auch in der Vorweihnachtszeit bietet der Stadtplatz immer ein schönes Bild, mit der Weihnachtsbeleuchtung und den beleuchteten Weihnachtsbäumen. Hoffentlich kann auch der Weihnachtsmarkt bald wieder stattfinden und weihnachtliche Aktivitäten das Zentrum beleben.
  • Ein wichtiger Faktor für die nachhaltige Belebung ist natürlich die Reduktion von Leerständen und die Ansiedelung neuer Geschäfte. Hier würden wir einen "pop-up-store" vorschlagen, ein Geschäft, das von der Gemeinde / vom Tourismus-verband, auch in Abstimmung mit dem jeweiligen Besitzer, für junge Unternehmer für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung gestellt wird und so eine tolle Startunterstützung bieten kann. Dieser "pop-up-store" ist nicht an ein fixes Geschäftslokal gebunden, sondern startet immer in einem leerstehenden Lokal. Die neuen Unternehmer können so nach einer Startphase im Geschäftslokal verbleiben und sich hoffentlich positiv entwickeln. So ein „pop up store“ könnte auch als Ergänzung zu den Märkten an einzelnen Tagen von unterschiedlichen Produzenten aus der Region zum Verkauf ihrer Produkte benutzt werden. Ein ähnliches Konzept hat es vor schon einmal gegeben, es hat sich sehr bewährt!
  • Zu einem wichtigen gastronomischen Zentrum ist der Sparkassenplatz geworden. Um dieses Viertel noch attraktiver zu machen, würden wir an Wochenenden und außerhalb der Geschäftszeiten eine temporäre Fußgängerzone vorschlagen. In dieser autofreien Zeit steht mehr Platz für die Lokale, für kleine Events und Kulturveranstaltungen zur Verfügung. Eine Begrünung mit Schatten-spendenden Bäumen schafft ein tolles Klima. Ein eigener Bereich als Teil des Stadtplatzes mit einer eigenen Identität könnte so entstehen. Das hängt natürlich auch vom Verkauf bzw. der Neunutzung des Sparkassengebäudes ab.
  • Ein Vorschlag, um die Gehsteige und den Bereich vor den Geschäften zusätzlich aufzuwerten, wäre auch, diese Bereiche mit zarten, zu den jeweiligen Häusern passenden Dächern zu überdachen. Wie bei Lauben oder Galerien in südlichen Städten sind diese Dächer nicht nur ein guter Witterungsschutz, sondern ermöglichen auch eine optische Vergrößerung des Geschäftes in den öffentlichen Bereich. Ähnlich wie bei der Fassadenbeleuchtung werden wir versuchen, Förderungen beim Land OÖ zu bekommen und mit den Haus- und Geschäfts-besitzern ein gutes Einvernehmen herzustellen. Der Bebauungsplan muss dazu abgeändert werden.
  • Parkplätze sind natürlich auch ein wichtiger Faktor für die Geschäfte und die Belebung am Stadtplatz. Um den Geschäften selbst und den Lokalen temporär oder dauerhaft mehr Raum geben zu können, müssen in unmittelbarer Nähe zum Stadtplatz zusätzliche Parkplätze geschaffen werden. Eine Idee dazu wäre, ein Parkdeck am Rudolf-Staudinger-Parkplatz zu schaffen. Um das finanzieren zu können, könnte/n oberhalb des Parkdecks ein Nahversorger oder auch geförderte Wohnungen entstehen. Hier würden sich zusätzliche Synergien ergeben und eine große innerstädtische Fläche würde nicht rein als Parkplatz genutzt sondern einer attraktiven und nachhaltigen Nutzung zugeführt werden.
  • Um die Kommunikation zwischen den Gewerbetreibenden, den Hausbesitzern und der Politik zu verbessern, würden wir jährliche Stadtplatzgespräche etablieren, bei denen Alles rund um den Stadtplatz besprochen werden kann. Das müsste natürlich auch gemeinsam mit dem Tourismusverband abgewickelt werden.

Schwanenstadt soll weiterhin eine beliebte Einkaufsstadt bleiben, wo die Bevölkerung und die Besucher gerne verweilen. Schwanenstadt ist ein wirklicher Treffpunkt für jung und alt.

 

 

11 WIRTSCHAFT / ARBEITSMARKT

Wir haben einige wichtige und große Arbeitgeber direkt in der Stadt bzw. im nahen Umkreis. Das ist wichtig für die Bewohner, die somit ihren Arbeitsplatz in direkter Nähe des Wohnortes haben. Seitens der ÖVP möchten wir die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft so gut wie bisher fortsetzen. Wir versuchen auch, neue unternehmerische Initiativen zu unterstützen und ein gründer- und unternehmerfreundliches Klima in der Gemeinde und in der Region zu erhalten.

  • Die Wirtschaftsförderung für neue Betriebe sollte weiterhin als Anreiz bestehen bleiben.
  • Wichtig wird es sein, die Wirtschaft / Gewerbebetriebe / Gastronomie am Stadtplatz zu erhalten. Wir hoffen, dass die Familienbetriebe Nachfolger finden, damit der jeweilige Betrieb weiter bestehen bleiben kann.
  • Aktuell ist der Branchenmix in Schwanenstadt sehr gut, man findet eigentlich alles, was man für das tägliche Leben braucht. Das soll auch weiterhin so bleiben!
  • Der Erhalt der Nahversorger ist für Schwanenstadt wichtig.
  • Keine Geschäftswidmungen mehr außerhalb vom Zentrum der Stadt genehmigen und beschließen.
  • Auch hier sei noch einmal erwähnt, dass das Miteinander der Betriebe und der Hausbesitzer im Stadtzentrum wichtig ist, wir möchten das durch sog. Stadtplatzgespräche, wozu natürlich auch die anderen Betriebe außerhalb des Stadtplatzes eingeladen werden, forcieren.
  • Was den Arbeitsmarkt betrifft, gibt es mit den Schulen (PTS) ein gutes Einvernehmen zur Wirtschaft, was die Lehrlinge und zukünftigen Facharbeiter betrifft.
  • Durch die zahlreichen Kinderbetreuungseinrichtungen sind berufstätige Eltern auch gut entlastet und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist gegeben.
  • Die Orts- und Stadtkerne sind ein wichtiger und attraktive Lebens- und Arbeitsraum, auch bei uns in Schwanenstadt
  • Wir möchten Schwanenstadt als attraktives Umfeld für neue, innovative Unternehmen etablieren, so wie es auch die Federnfabrik oder das Geschäftszentrum beim Kreisverkehr oder in der Gmundnerstraße sind.
  • Auch die digitale Anbindung (Breitband) soll nachhaltig verbessert werden.
  • Die Nutzung der nicht oder nicht-optimal-genutzten Betriebsflächen in der Stadt ist uns ein wichtiges Anliegen. Einige Liegenschaften von ehemaligen Produktionsstätten verschiedenster Firmen, verteilt über das ganze Stadtgebiet wurden von privaten Investoren gekauft und liegen großteils brach. Diese mit einer B-(Betriebs)-Widmung ausgestatteten Flächen könnten optimal einer neuen, sinnvollen Nutzung zugeführt werden. Zahlreiche Arbeitsplätze könnten dadurch entstehen. Anstatt diese Flächen zu nutzen, werden aktuell vor den Toren der Stadt leider fruchtbare Felder von Neubauten dauerhaft versiegelt. Die nicht genutzten Betriebstätten in der Stadt verfallen und werden zu einem wirtschaftlichen, ökologischen und optischen Problem. Da es keine gesetzlichen Mittel gibt, hier als Stadt einzugreifen, ist ein intensiver Dialog mit den Grund- und Liegenschaftsbesitzern notwendig.
  • Die Unterstützung der Stadt bei Aktivierung von Förderungen, Unterstützung bei allfälligen Bauverfahren und auch bei der Suche nach möglichen Interessenten für eine Nachnutzung ist unsererseits gegeben.
  • Die gemeinsam mit den Umlandgemeinden gegründete INKOBA wird hoffentlich auch attraktive Betriebe anziehen.

 

 

12 VERKEHR / MOBILITÄT

Schwanenstadt ist verkehrstechnisch sehr gut erschlossen (Bundesstraße B1 und B135 sowie die Westbahnstrecke für den Zugverkehr). Der öffentliche Verkehr (Autobus- und Zuganbindung) und der Individualverkehr bieten den Bewohnern und den Besuchern eigentlich alle Möglichkeiten. Die zentrale Lage ist perfekt.

2009 wurde die Umfahrungsstraße samt Tunnel in Schwanenstadt eröffnet. Sie trägt maßgeblich zur Verkehrsentlastung in unserer Stadt, vor allem des Stadtplatzes, bei und unterstützte in den letzten Jahren die positive Entwicklung unserer Stadt.

  • Der wichtige 2. Teilabschnitt ist jedoch noch nicht umgesetzt. Die Nordspange, die direkte Anbindung der B135 von Norden über Oberndorf an die B1. Geplant ist hier die Verlängerung der B135 von Oberndorf (Kreuzung B135 – Atzbacherstraße) unter der bestehenden Bahntrasse bis zu einem großen Kreisverkehr an der B1 beim Spar. Der gesamte Schwerverkehr würde somit direkt an die B1 angebunden und muss nicht mehr durch das Zentrum (Stadtturm / Kreuzung) fahren. Diese Nordspange ist ein wichtiger Beitrag für die Verkehrsentlastung und wird von der ÖVP weiterhin vehement gefordert. Es sind auch bereits Flächen reserviert.
  • Die Wege für Alltagsradler innerhalb des Stadtgebietes und ins Zentrum sind gut angebunden. Bei der diskutierten Schaffung von Radfahrstreifen an viel befahrenen Straßen sollten wir darauf achten, dass diese keine „falsche“ Sicherheit für einzelne Verkehrsteilnehmer vortäuschen. Zur Zeit wird ein Konzept von der Fachfirma evaluiert. Unserer Meinung nach sollten wir an gefährlichen Stellen – Gmundnerstraße, Linzerstraße, Salzburgerstraße, Graben, ... – gut überlegen, ob wir dort Radfahrstreifen markieren sollten bzw. ob dort einzelne Straßenverkehrsteilnehmer „bevorzugen“ werden sollten, wenn es parallel gute und sichere Wege im Stadtgebiet gibt.
  • Mit dem Rad in die Stadt zum Einkaufen oder ins Gasthaus ist auf verschiedenen Wegen sehr gut möglich. Am Stadtplatz und bei neuralgischen Punkten (Kirchenplatz, Sparkassenplatz, Billa-Parkplatz, Rainerpark, ...) gibt es bereits Radständer. Wir werden weiterhin schauen, wo noch Radständer notwendig und sinnvoll sind. Es kommen auch E-Tankstellen für Fahrräder. Alle diese Stellen sollten im angesprochenen (online) Stadtplan oder auf der Homepage der Stadt gekennzeichnet werden, für die Einheimischen und die Besucher.
  • Es kommen E-Tankstellen (für Autos und Fahrräder) auf den Stadtplatz und zum Rainerpark. Das E-Carsharing könnte auch noch weiter ausgebaut werden.
  • Die Schaffung von sicheren, fußläufigen Verbindungen aller Stadtteile ins Zentrum wird weitergeführt. Alles ist in nur wenigen Minuten erreichbar, man ist sicher am Weg in die Schule und ungestört beim Spaziergang durch die Stadt. Der neue Weg mit Brücke durch den Rainerpark ist ein gelungenes Beispiel dafür. Eine sichere Anbindung der nördlichen Stadtteile rund um die Gramme Allee mit dem Stadtplatz wurde dadurch geschaffen. Schöne Aufenthaltsbereiche für eine Pause entlang dieser städtischen Adern wurden geschaffen. Die Überquerung des Grabens hin zum Rainerpark ist ein wichtiger Schritt für die Sicherheit. Die geplante Brücke vom Goldenen-Simmer-Weg in die Florianistraße wird dann 2022 als sichere Anbindung errichtet.
  • Schwanenstadt ist eine von wenigen Städten, wo das Parken gratis ist. Es gibt immer wieder einige Dauerparker. Wir haben zwei große Parkplätze, mit kurzen, sicheren Wegen ins Zentrum, diese könnten mehr genützt werden, um die Parksituation, z.B. im Graben, besser zu regeln bzw. zu reduzieren.
  • Der Graben ist immer wieder ein neuralgischer Punkt, vor allem wenn der Stadtplatz gesperrt ist. Hier sollten wir nach Lösungen suchen, um die Parker wegzubringen. Was spricht gegen eine Mittellinien? Da müssen wir mit den Haus- und Wohnungsbesitzern Kontakt aufnehmen, um für alle Beteiligten zu einer zufriedenen, nachhaltigen und sicheren Lösung zu kommen.
  • Im Schwanenstädter Stadtgebiet haben wir in den meisten Siedlungsgebieten (ISG, Einsiedlstraße, Goldener-Simmer-Weg, gesamte Agersiedlung, Flurstraße, usw.) eine 30 km/h Zone und dort gilt an vielen Kreuzungen die Rechtsregel. An den Ein- und Ausfahrten stehen Verkehrszeichen 30 km/h oder es gibt eine entsprechende Bodenmarkierung, damit die Beschränkungen auch wahrgenommen und eingehalten werden. Leider halten sich oft auch die jeweiligen Anrainer nicht ganz an die Geschwindigkeit! Die ÖVP Schwanenstadt appelliert daher an die Eigenverantwortung, Rücksicht und den Sicherheitsgedanken jedes Einzelnen. Es geht um die Verkehrssicherheit von uns und unseren Kindern. Bitte die 30 km/h im Schwanenstädter Siedlungsgebiet einhalten!
  • Die Verkehrssicherheit entlang der Schulwege und Flächen vor Kinderbetreuungs-einrichtungen ist gut abgesichert. Wir haben bereits viele sichere Wege für Fußgänger und Schüler aus den Siedlungsgebieten geschaffen. Auch bei der Volksschule wurden Verbesserungen in der Früh und zu Mittag initiiert, die aber leider nicht jeden Tag eingehalten werden!
  • Vor dem Pamaki in der Flurstraße wird eine „Achtung Kinder“ Tafeln aufgestellt, um die Autofahrer/Anrainer zum langsameren Fahren zu motivieren.
  • E-Bike-Sicherheitskurs könnten angeboten werden.

 

 

13 SICHERHEIT / ORDNUNG

Wir fühlen uns alle sicher in Schwanenstadt und das soll auch weiterhin so bleiben!

Nach Corona ist das gewohnte Leben in die Stadt zurückgekehrt und es hat sich auch das „Nachtleben“ an den Wochenenden wieder entwickelt. Es tut sich wieder was! Es soll ein gutes Miteinander gegeben sein. Hier sollte in Abstimmung mit der Nachtgastronomie und der Polizei für Sicherheit im öffentlichen Raum gesorgt werden. Die Bewohner und die Einkäufer dürfen nicht beeinträchtigt werden. Zu diesem Punkt gehört auch der Bereich Vandalismus und Sauberkeit.

  • Der neue Standort der Polizei vor der Au ist optimal für die Erreichbarkeit des gesamten Einsatzgebietes der Polizeiinspektion Schwanenstadt. Dennoch darf die Polizeipräsenz am Stadtplatz nicht völlig verschwinden.
  • Sauberkeit am Stadtplatz und den angrenzenden Straßen muss für ein schönes Ortsbild weiterhin gewährleistet werden.
  • Papierkörbe im Stadtgebiet dürfen nicht übergehen – notfalls müssen wir mehr Angebote schaffen bzw. die Papierkörbe öfters entleeren. Spielplätze, Parks, öffentliche Plätze im gesamten Ortsgebiet sollen auch sicher und ordentlich sein. Was wir schon erwähnen möchten: Die Benützer der Parkanlagen und Spielplätze müssen aber auch selber immer wieder das Leergebinde und den Müll (Flaschen, Sackerl, ...) mitnehmen bzw. wegräumen! Es sind Spielregeln zu beachten!
  • Falls es aufgrund von vermehrten Vorkommnissen und mehr Veranstaltungen wieder notwendig wird, sprechen wir uns erneut für den Einsatz eines privaten Sicherheitsdienstes in Abstimmung mit der Polizei aus.
  • Es sollte wieder ein Sicherheitsgemeinderat (gemeinsam-sicher) nominiert werden.
  • Den Zivilschutz möchten wir mehr in den Fokus rücken und Vorträge in Zusammenarbeit mit dem Zivilschutzbeauftragten anbieten:
  • Blackout-Vorsorge
  • Eigenvorsorge im Haushalt, in der Wohnung, in der Firma etc.
  • Bewußtseinsbildung.

Auch bei diesen Themen sollte es ein Miteinander geben. Die öffentliche Hand (Bund, Land Gemeinde) stellt für Sicherheit und Ordnung die notwendigen Rahmenbedingungen zur Verfügung. Und die Bevölkerung soll der gesamten Infrastruktur im öffentlichen Raum, den Nachbarn und Anrainern mit Wertschätzung und Respekt begegnen. Wir meinen damit: Lärm vermeiden, Alkoholverbot beachten, Müll nicht sorglos wegschmeißen, das Gackerl-Sackerl benützen und richtig entsorgen, Vandalismus vermeiden, und vieles mehr. Denn ein gutes Zusammenleben und Miteinander sind uns in Schwanenstadt wichtig!

 

 

14 DIE LEBENDIGE STADT / STADTENTWICKLUNG

Schwanenstadt ist durch sein sehr kleines Gemeindegebiet von nur 2,5 km2 in seiner räumlichen Entwicklung zwar eingeschränkt. Schwanenstadt hat sich aber sehr gut entwickelt und noch viel Potential. Ein sorgsamer Umgang mit den wenigen noch zur Verfügung stehenden Flächen ist aber dennoch angebracht. Große Gewerbe- und Betriebsbaugebiete sind in unserer Stadt nicht mehr möglich. Die optimale Nutzung bestehender Widmungen ist daher umso wichtiger und auch die Kooperation mit den Umlandgemeinden im Rahmen der gegründeten INKOBA.

Schwanenstadt wurde in den letzten Jahren zunehmend zur lebenswerten Wohnstadt. Immer mehr Leute und Familien ziehen in unsere Stadt, um hier zu leben und die sehr gute Infrastruktur an Kinder- und Bildungsbetreuung, Kultur, Einkaufen und Gastronomie zu nutzen. Auch die verkehrstechnische Anbindung in alle Richtungen ist perfekt.

Brachliegende Gewerberuinen, wie das Areal der Firma Racher, Salzburgerstraße oder der Silo in der Johann-Pabst-Straße, sind daher nicht nur optisch ein großes Problem. Leider sind hier gemeindepolitisch keine „Druckmittel“ vorhanden, um die Eigentümer zu einer sinnvollen Nutzung zu bewegen. Sämtliche Ansätze wurden auch in Abstimmung mit dem Land OÖ bereits geprüft. Mehrere Aufforderungen und Bitten an die Eigentümer durch den Bürgermeister verliefen im Sand. Trotzdem werden wir auch in Zukunft verstärkt den Dialog und die Möglichkeiten suchen, um hier wertvoll gewidmeten Grund nicht ungenutzt liegen zu lassen. Vom optischen Schandfleck in unserer Stadteinfahrt gar nicht zu sprechen!

Das Land OÖ sieht aktuell in einem Aktionsplan für Pilotregionen vor, dass die Stadtzentren gestärkt werden sollen. Eine qualitätsvolle Verdichtung mit Nutzung von Leerständen und Brachflächen soll gefördert werden. Durch diese konsequente Nachnutzung können nachhaltig Grünräume gesichert werden. Die Orts- und Stadtkerne sind ein wichtiger und attraktive Lebens- und Arbeitsraum, so auch bei uns in Schwanenstadt.

  • Keine Geschäftswidmungen mehr außerhalb vom Zentrum der Stadt genehmigen und beschließen.
  • Eine sinnvolle städtische Verdichtung bebauter und unbebauter Liegenschaften ermöglicht auch in Zukunft eine positive Entwicklung des Zentralorts Schwanenstadt. Eine Verdichtung der verfügbaren Flächen in der Stadt ist daher zu unterstützen, z.B. durch Nutzung bzw. Aufstockung der Häuser am Stadtplatz oder Blockrandbebauung am Graben, - der Graben erhält ein Gegenüber. Oder wie bereits erwähnt, eine Überbauung von reinen Parkflächen / Parkplätzen. (Rudolf-Staudinger-Parkplatz)
  • Der Graben an sich erfährt durch die Anbindung an den neugestalteten Rainerpark eine Aufwertung und bietet großes Potential.
  • Je mehr Menschen im Zentrum wohnen, desto belebter ist auch das Zentrum selbst. Das ist eine Chance für die Geschäfte, Lokale und den Kulturbereich in unserer Stadt. Umso wichtiger ist es für den Handel, dieses Angebot auch dementsprechend zu nutzen und diese sehr gute Infrastruktur damit am Leben zu erhalten. Nur wenn dieses Zusammenspiel richtig funktioniert, wird es nachhaltig eine gute Weiterentwicklung unserer Stadt geben.
  • Nicht mehr voll genutzte und zum Teil auch brachliegende Gewerbe-liegenschaften mitten in der Stadt sind wertvolle Reserven für eine zukünftige Entwicklung unserer Stadt. Ähnlich wie im Rainerpark können solche Industrieruinen einer neuen städtischen Nutzung zugeführt werden. Ein toller neuer Stadtteil ist dort entstanden - mitten im Zentrum, eingebettet in eine Parklandschaft in dem mehr als 150 Personen leben und 150 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Wohnen, Arbeiten und öffentliche Funktionen können nebeneinander im Zentrum der Stadt entstehen. Größere Flächen im Süden, in unmittelbarer Nähe zum Stadtplatz, sind hier ein weiteres zukünftiges Potential.

 

 

 

15 DIE GRÜNE STADT / NACHHALTIGKEIT

Um dem Klimawandel entgegenzutreten, ist in der Kleinstadt Schwanenstadt schon einiges in Sachen Nachhaltigkeit passiert. Schwanenstadt setzt schon seit Jahren auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz und war in vielen Belangen ein Vorreiter. Bereits im Jahr 2010 wurde vom Gemeinderat ein Grundsatzbeschluss gefasst, um innerhalb der kommenden 30 Jahre (also bis 2040) energieautark zu werden. Viele Maßnahmen wurden dazu auch bereits umgesetzt.

  • Seit 15 Jahren sind wir Klimaschutz- und Klimabündnis-Gemeinde.
  • Wir sind Mitglied bei der Klimaregion KEM Vöckla-Ager.
  • 1. Passivhausschule (NMS2) in Österreich im Jahre 2007
  • 2014 PV-Anlage am Bauhofdach 20 KW-pic
  • 2015 E-Mobilität für Bauhof und „Essen auf Rädern“- Zustellung
  • 2016 damals die größte PV-Anlage im Bezirk, mit 100 KW pic
  • Holzbauweise – Schulen, Alten- und Pflegeheim, Krabbelstube, Polizei
  • Fairtrade-Gemeinde seit Juni 2017
  • LED-Beleuchtung bei den Straßenlaternen und auch bei verschiedenen Sportanlagen
  • E-Carsharing
  • Zahlreiche E-Tankstellen sind in unserer Gemeinde bereits aufgebaut und weitere geplant
  • „Adieu-Öl“ Gemeinde (2021)
  • Und wahrscheinlich vieles mehr!

Wir werden auch in Zukunft weitere entsprechende Maßnahmen setzen. Begrünte Straßenzüge, attraktive Park- und Grünflächen, begrünte Flachdächer, Holzbau, Umweltschutz, ... verbessern das unmittelbare Mikroklima und tragen somit zu einer besseren Wohnqualität bei.

  • Neben den bereits jetzt begrünten Straßenzügen, wie der Gmundnerstraße, könnten wir uns auch vorstellen, andere Straßenzüge intensiver zu begrünen. Bei diesen Maßnahmen werden natürlich die Anrainer in die Planung miteinbezogen. Ein gutes Beispiel dafür ist der neue Rainerpark, indem großzügige Grünflächen geschaffen und bis zur Fertigstellung des letzten Bauabschnittes 2024 mehr als 50 Bäume gepflanzt werden.
  • Auch bezüglich nachwachsender Rohstoffe ist Schwanenstadt seit Jahren eine Vorreitergemeinde in Oberösterreich. So wurden beide Mittelschulen in Holz gebaut. Das soeben neu gebaute Pflegeheim ist ebenso ein Holzbau mit nachhaltigen Bau- und Dämmstoffen sowie einer umweltfreundlichen Kühlung durch einen Grundwasserbrunnen. Am Dach befindet sich eine Photovoltaikanlage für die eigene Stromerzeugung. Damit übernehmen wir wieder eine Vorbildfunktion. Natürlich werden wir uns auch weiterhin diesen Rohstoffen widmen und hoffen, dass in Zukunft Förderungen durch Bund und Land möglich sind.
  • Bei allen neuen Bauvorhaben der Stadt ist es seit Jahren Standard, große Photovoltaikanlagen auf den Dächern zu montieren. Bei neuen Bebauungsplänen dürfen zudem nur mehr erneuerbare Energiequellen verwendet werden. Viele Firmen und Privatpersonen haben auch bereits auf PV-Anlagen umgerüstet.
  • Der Nationalrat hat im Juli 2021 das Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) beschlossen. Mit dem EAG wird bis 2030 jährlich eine Milliarde Euro für den Erneuerbaren Ausbau zur Verfügung gestellt, um das Ziel, bis 2030 100% Strom aus erneuerbaren Energien zu erzeugen, realisieren zu können. Es werden nicht nur neue Fördersysteme erlassen, sondern auch die Gründung von Energiegemeinschaften ermöglicht. Mit einem umfassenden Förderpaket für grünen Wasserstoff soll die heimische Industrie bei der Transformation in Richtung Klimaneutralität unterstützt werden.
  • Auch mobiles Grün können wir uns für den Stadtplatz oder andere Plätze, in Abstimmung mit den Geschäftsleuten und Eigentümern, sehr gut vorstellen.
  • Gründächer oder ein fest definierter Grünflächenanteil sollte in größeren Wohnanlagen verpflichtend sein, das müssten wir im Bebauungsplan regeln.
  • Die zahlreichen Parkanlagen und unsere Au sind ein wichtiger Naturraum für die Bevölkerung und auch für die Fauna und Flora. Das wollen wir natürlich erhalten, attraktiv und sauber halten.
  • In der Stadt gibt es das Altstoffsammelzentrum (ASZ). Wir sind froh, dass wir eines in Schwanenstadt haben. Alle Bewohner sollten es nützen! Das Mülltrennen vor allem in den Wohnanlagen funktioniert oft nicht. Das Mülltrennen ist aber auch ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz, den jeder Einzelne leisten kann!
  • Illegalem Müllentsorgen (Littering), Verschmutzung von öffentlichem Raum, Parkplätzen und Wiesen, dem wollen wir entgegenwirken, durch Bewußtseinsbildung bereits in den Schulen.
  • Mit dem innovativen und ansässigen Energieunternehmen KWG sollten wir vermehrt in Kooperation treten.
  • Auch hier gehören das E-Carsharing und die E-Tankstellen erwähnt.
  • Für alle diese Maßnahmen sind Bewußtseinsbildung und Information wichtig, damit die Bevölkerung (Schulen, Vereine, Betriebe, ...) auch mitmacht! Es ist jeder Einzelne aufgerufen und kann zur Energiewende und zum Umweltschutz vieles beitragen. Durch Bewußtseinsbildung soll motiviert werden und nicht bevormundet.

Ein achtsamer und nachhaltiger Lebensstil soll unsere Gesellschaft und das Leben in Schwanenstadt weiterhin prägen.

 

 

16 BÜRGERNAHE VERWALTUNG

Die Gemeindeverwaltung hat ein umfangreiches Aufgaben-Portfolio für die Bevölkerung zu erledigen. Unser Ziel ist es, dass unsere Verwaltung am Gemeindeamt und den dazugehörigen städtischen Betrieben (Bauhof, Schulen, Hort und Pflegeheim „Bertha-von-Suttner Haus“) zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen wird. Dh wir sollen noch näher am Bürger sein, seine Anliegen ernst nehmen und uns um verlässliche Erledigung kümmern. Wenn einmal etwas nicht möglich ist, ist auch eine Antwort wichtig.

Die Informationen seitens der Gemeindeverwaltung werden bereits über mehrere Kanäle, u.a. Homepage, Gem-2-Go, Gemeindezeitung, Aushang, ... der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Die zweite Ebene sind die Mitarbeiter. Es muss der Gemeindeverwaltung weiter gelingen, sich in Zukunft als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, um die Mitarbeiter an die Gemeinde zu „binden", damit sie gerne hier arbeiten und motiviert sind. Wertschätzung unter allen Beteiligten – Mitarbeiter, Bürger, Politiker – ist die oberste Prämisse. Aufgrund der Gehaltseinstufungen ist leider eine Mitarbeiterbindung nicht über „mehr“ Gehalt möglich, hier müssen uns andere, zusätzliche Faktoren einfallen, um attraktiv zu sein.

  • Die Digitalisierung / e-Government Lösungen sollten weiterausgebaut werden, dh Informationen und Interaktionen - alle Amtsgänge, die digital möglich sind - auch anbieten. Dazu ist es notwendig, die technischen Möglichkeiten zu verbessern.
  • Um mit der Bevölkerung in Kontakt zu treten und vice versa, ist es notwendig, die Kontakt- und Informationsmöglichkeiten über verschiedene Schienen (digital, telefonisch, persönlich)zu verbessern und neue digitale Kanäle (facebook, ...) zu erschließen, ev. über gemeinsame Angebote mit Unternehmen, Vereinen, Strukturbetrieben in Interaktion hin zum Bürger.
  • Die kundenfreundliche, aktuelle Homepage muss regelmäßig betreut werden und Gem-2-Go noch mehr genützt werden. Wir könnten z.B. sog. Chatbots für Bürgerfragen einrichten. (hier ist aktuell eine neue EU-Förderung ausgeschrieben)
  • Wichtig ist die Verstärkung der PR- und Öffentlichkeitsarbeit, um Schwanenstadt überregional sichtbarer zu machen. (Tue Gutes und rede darüber!) Es wird bereits viel gemacht, aber es gibt Luft nach oben. Hierzu sollte eine eigene Stelle eingerichtet werden.
  • Wichtige bürgernahe Dienstleistungsangebote erweitern:
  • wenn möglich, Reisepässe, Personalausweise wieder beantragen können, Schwanenstadt ist ein Zentralort und hier sollte das möglich sein.
  • Die Erstellung einer digitalen Handysignatur sollte auch weiterhin möglichen sein, etc.
  • Bürgernah bedeutet auch, klare, transparente Strukturen und Weisungswege zwischen den Abteilungen und hin zum Bürger darlegen, verlässliche Rückmeldungen geben, angemessene Erledigungszeiträume als Voraussetzung für hohe Zufriedenheit bei den Bürgern und den Kollegen einhalten.
  • Die Erarbeitung bzw. Aktualisierung des Leitbildes für die Gemeindeverwaltung sollte auch wieder angegangen werden.
  • Die Renovierung des Rathauses steht auch an. Unser ehrwürdiges Rathaus ist ein wunderschönes Gebäude, es bedarf jedoch dringend einer Sanierung. Zwar sind in den letzten Jahren immer wieder kleinere, einzelne Adaptierungen, wie der Einbau eines Liftes (Barrierefreiheit), Umbau einzelner Büros und die Neugestaltung des Trauungsraumes, umgesetzt worden. Der Großteil der Räumlichkeiten entspricht nicht mehr einem zeitgemäßen Büro- und Verwaltungsgebäude. Neben Heizung und Beleuchtung muss das Gebäude auch bauphysikalisch auf Vordermann gebracht werden. Moderne Arbeitsplätze sollen den Mitarbeitern zur Verfügung stehen und ein angenehmes Arbeiten ermöglichen.

Das Rathaus soll als modernes und bürgerfreundliches Dienstleistungszentrum etabliert werden und mit einer offenen, kundenfreundlichen Bürgerservicestelle, mit attraktivem Wartebereich gestaltet werden. Das ist ein Mehrwert für die Belegschaft und die Bevölkerung.

 

 

 

17 KOMMUNIKATION

In Schwanenstadt tut sich sehr viel, und zwar in jedem Themenbereich. Es ist wichtig, dass das auch nach außen an die Bevölkerung, aber auch überregional kommuniziert wird. Da gibt es noch Luft nach oben und Kommunikation ist in viele Richtungen notwendig. Aktuell gibt es mehrere Kanäle, die bespielt werden, z.B. die Gemeindezeitung, die sehr umfassend und informativ ist. Es steckt viel Arbeit dahinter. Es wird auch die Homepage befüllt, Gem-2-go, der Aushang, usw. Es gibt unsererseits zusätzliche Überlegungen.

  • Eine Pressestelle bzw. Stelle für Öffentlichkeitsarbeit soll am Amt etabliert werden, die sich um die abgestimmte Kommunikation kümmert, u.a. Kommunikation zu Veranstaltungen (Ankündigung und Nachberichterstattung) oder Bauvorhaben, ... oder Krisenkommunikation.
  • schwanenstadt.news hat sich seit einigen Jahren als Informationsplattform bestens etabliert, dadurch werden der Name Schwanenstadt und die Aktivitäten in der Stadt weit hinausgetragen. Es ist sicherlich für die Zukunft eine bessere Abstimmung und Zusammenarbeit vorgesehen. (wer macht was, ....) Auch die Vereine und Umlandgemeinden sollten davon mehr Gebrauch machen und werden künftig dazu eingeladen, diese aktuelle Plattform kostenlos zu nutzen.
  • Im Jänner 2021 wurde die Kampagne „Ich l(i)ebe Schwanenstadt“ gestartet. Diese möchten wir weiter ausbauen, auch gemeindeübergreifend.
  • Die Aufkleber waren der 1. Schritt, es müssen weitere Initiativen folgen, bis wir alle Vereine, Wirtschaftstreibende, Institutionen, die Bevölkerung und auch die Umlandgemeinden "mit im Boot" haben.
  • Wettbewerbe / Auszeichnung / Preis („Ehrenamtsoscar“) ausschreiben
  • Maskottchen für die Stadt (Schwan aus Glas gibt es bereits, ev. auch als Gebäck, etc.) kreieren.
  • Neue Broschüre für die Stadt / neues Layout erstellen, das Logo platzieren.
  • (online) Stadtplan
  • Diese Kampagne sollte gemeinsam und abgestimmt mit dem Tourismusverband abgewickelt werden.
  • Ein umfangreicher online Stadtplan wird erstellt, um alle Themenbereiche online sichtbar zu machen und aufrufen zu können. z.B. Parkplätze, Spielplätze, Schulen, ...
  • Die Informationspolitik sollte in Zukunft auch jugend-affiner (Whats App, Gem-2-go, ...) sein, und jene Schwanenstädter, die wo anders arbeiten oder studieren, können dadurch mehr an Schwanenstadt gebunden werden. Die Informationspolitik ist aber auch eine gewisse Holschuld der Bevölkerung. Durch die forcierte Online-Kommunikation wird die Interaktion für beide Seiten erleichtert.
  • Zusätzlich zur homepage schwanenstadt.at sollten wir auf Facebook usw. präsent sein, das gehört bereits zum Informationsstandard dazu.

 

 

 

18 DIGITALISIERUNG

Digitalisierung ist kein Zukunftsthema, sondern eine Notwendigkeit und Chance der Gegenwart. Das haben wir während der Corona-Krise gesehen und dieser Trend wird anhalten.

Ein Ausbau der digitalen Angebote ist für die Stadt in der Entwicklung sehr wichtig. Hier geht es um die Zukunft der Unternehmen, für die eine gute digitale Versorgung wirtschaftlich essenziell ist. Ebenso soll Privaten eine entsprechende Infrastruktur angeboten werden. Der Zugang unserer Bildungseinrichtungen zu moderner Technologie ist ebenfalls Grundvoraussetzung, das war auch während der Corona-Krise sichtbar, dem wurde aktuell auch Rechnung getragen.

Die Attraktivität als Lebensstadt, als Einkaufsstadt und als Zentralort Schwanenstadt wird vor allem bei jungen Menschen mit einem entsprechenden digitalen Angebot verknüpft.

  • Der Digitalisierungsschwerpunkt – Technische Ausstattung der Schulen – soll weitergeführt werden. Gerade für Jugendliche ist eine gute Internet-Anbindung wichtig.
  • Schnelle Internetverbindungen sind die Voraussetzung für viele Innovationen. Breitband ist eine wichtige Schlüsseltechnologie. Wir unterstützen eine Aufschließung in der Stadt. z.B. Hochleistungs-Wifi am Stadtplatz.
  • Zur digitalen Daseinsvorsorge zählen moderne E-Government-Lösungen, die den Bürgern hohe Servicequalität vor Ort ermöglichen und auch neue Formen der Interaktion eröffnen. Die Verwaltung bietet maximale E-Government Funktionalität an, da wir ein Zentralort sind.
  • Wir müssen einfache, mobile Zugänge zu E-Government-Lösungen in der Verwaltung schaffen. z.B. sog. Schwanenstadt Digi-Boards: 2-3 große Monitore, die die wichtigsten und aktuellsten Infos über die Gemeinde bereitstellen. Diese Idee ist nicht neu, sie wurde in der Leader-Region bereits diskutiert. Wir haben in Schwanenstadt auch schon lange einen Bildschirm beim Stadtamt, dieses Angebot gehört aber aufgewertet.
  • Schwanenstadt ist Mitglied bei Gem-2-Go und die Bevölkerung kann über die Gem-2-Go-App bereits zahlreiche Angebote nützen. Interessant wären noch weitere zusätzliche digitale Angebote.

 

 

 

19 ZENTRALORT-GEMEINDE / RAUMPLANUNG

Schwanenstadt wird langfristig seine Rolle als Zentralort für die gesamte Region ausbauen, dh wir sprechen uns für attraktive Zentrumsfunktionalitäten aus. Angebote über die Gemeindegrenzen hinaus werden bereits jetzt von der Stadt übernommen (hier eine Aufzählung) und dabei auch entsprechende finanzielle Leistungen von der Stadt getragen:

  • Schulstandort, Kindergarten, Kinderbetreuung, Jugendzentrum, ...
  • Pflegeheimstandort
  • Standort für kulturelle Angebote (Stadtkapelle, Konzertabo, Galerie, …)
  • Sportangebot (Sporthallen, Schwimmbad, Sportplätze, Vereine, ...)
  • Veranstaltungen und Freizeitangebote (Stadtsaal, Jungbürgerfeier, …)
  • Wirtschaftliche Drehscheibe (Arbeiten und Einkaufen in Schwanenstadt)
  • Gesellschaftlicher Treffpunkt – Stadtplatz – Märkte
  • Standesamtsverband
  • Weitere Verwaltungskooperationen
  • Gesundheitsversorgung
  • Infrastruktur (Wasser, Strom, Straße, Abfall, Abwasser, ...)
  • Ausbau des Hochwasserschutzes durch eine Vergrößerung des Rückhaltebeckens in Oberndorf

Wir streben weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit allen Umlandgemeinden an. Dazu werden wir das gesamte Schwanenstädter Umland einladen. Unsere Hand ist ausgestreckt!

  • Neue Kooperationen mit den Umlandgemeinden als Partner sollen auch zu neuen, gemeinsamen Angeboten für die Bürger führen. Anzudenken sind hier gemeinsame, nachhaltige, gemeindeübergreifende Leader-Projekte (Pumptrack, gemeinsame Sportstätten, Jugendzentrum, ...), um damit Fördergeld in die gesamte Region zu bringen. Der Tourismusverband Hausruckwald bzw. der vorgelagerte Verein „Schwanenstadt macht Sinn“ kann als Träger für gemeinsame Projekte, Veranstaltungen und Events noch mehr aufgebaut werden.
  • Die neue Kampagne „Ich l(i)ebe Schwanenstadt“ soll weiter seine Kreise ziehen, auch über die Gemeindegrenzen hinaus. Die Gemeinsamkeiten sollen noch mehr herausgearbeitet werden und die Bewohner zu gemeindeübergreifenden Aktionen eingeladen werden. Die Kampagne soll aber auch ein Beitrag für die Belebung der regionalen Wirtschaft und damit zur Sicherung von Arbeitsplätzen sein, daher ist auch die Mitwirkung des Tourismusverbandes und der Vereine sehr wichtig.
  • Eine sinnvolle Raumplanung ist nur über die Stadtgrenzen hinaus mit den Umlandgemeinden möglich. Neue Betriebe mit sämtlichen Steuereinnahmen werden mangels verfügbaren Grundstücken großteils in den Umlandgemeinden gebaut. Aus diesem Grund wurde auch die INKOBA ins Leben gerufen, eine Kooperation der Gemeinden rund um Schwanenstadt mit einer abgestimmten Flächenwidmung über die Gemeindegrenzen hinweg. Die Steuereinnahmen von den Betrieben werden nach einem genauen Schlüssel auf die beteiligten Gemeinden aufgeteilt. Schade ist, dass sich Redlham als einzige Umlandgemeinde weigert mitzumachen. Die INKOBA muss aber nun auch ins TUN kommen.

Als derart zentral gelegene und verbindende Gemeinde werden wir uns auch in Zukunft verstärkt einsetzen, um diese sinnvolle Entwicklung voran zu treiben. Wir haben sowohl urbane Qualitäten als auch ländliche Qualitäten, das macht Schwanenstadt aus.

Um unsere Aufgaben als Zentralort mit Schulen, Freizeiteinrichtungen und Kultur auch weiterhin in gewohnter Qualität beibehalten zu können, sind die Steuereinnahmen aus Gewerbe und Industrie notwendig. Schwanenstadt stellt beispielsweise sämtliche Schulen für die gesamte Region zur Verfügung obwohl diese Einrichtung zu über 50% von Kindern aus dem Umland besucht werden. Eine Kostenbeteiligung bei der Errichtung dieser Einrichtungen durch die Umlandgemeinden ist durch das Land OÖ nicht vorgesehen. Sämtliche Baukosten sind durch die Stadt Schwanenstadt zu tragen. Beim neuen Alten- und Pflegeheim ist es genauso. Umso wichtiger sind neue, nachhaltige Kooperationen mit den Umlandgemeinden. Regionale Kooperationen bilden in Zukunft die strukturelle Grundlage für den ländlichen Raum.

 

 

FAZIT

Mit diesen Visionen, Maßnahmen und Ideen möchten wir bestehende Werte erhalten und wichtige Veränderungen und Entwicklungen für Schwanenstadt anstoßen. Die Umsetzung mancher Ideen wurde bereits begonnen, andere müssen noch konkretisiert werden. Wir sind überzeugt, dass wir damit am Puls der Zeit sind und im Sinne der Bevölkerung arbeiten.

Wir sind auch offen für Vorschläge anderer und streben ein aktives Miteinander an. Selbstverständlich werden in den nächsten Jahren noch weitere, nicht planbare Herausforderungen auf uns zukommen, die wir lösungsorientiert und zuverlässig angehen werden.

Schwanenstadt bietet als eine zentrale Gemeinde im Alpenvorland urbane Qualitäten mit ländlichem Charme. Das alles trägt zu einer besonders hohen Lebensqualität bei. Und wir werden weiter mit Liebe und Engagement für diese wunderbare Stadt arbeiten! Versprochen!

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

Ihr Team Mag. Doris Staudinger (ÖVP Schwanenstadt) - Schwanenstadt, August 2021

Kontakt: ÖVP Schwanenstadt, www.stadt-zum-leben.at, office@stadt-zum-leben.at 0699-1168 3127

 

 

 

 

Quelle/Fotocredit: ÖVP Schwanenstadt / (Bezahlte Werbung)

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