Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und zur Verkehrsberuhigung im Graben

Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und zur Verkehrsberuhigung im Graben

Im Graben in Schwanenstadt wurden mehrere Verkehrsmaßnahmen umgesetzt, eine 30 km/h Beschränkung, damit einhergehend versetzte, markierte Parkflächen sowie gelbe Punkte.

Die neuen Verkehrsmaßnahmen wurden in den Gremien der Stadtgemeinde Schwanenstadt (Verkehrsausschuss, Gemeinderat) lange behandelt und einstimmig beschlossen sowie selbstverständlich in Abstimmung mit der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck und gemäß einem Gutachten des Verkehrssachverständigen des Amtes der Oö. Landesregierung durchgeführt. Das bedeutet für alle Verkehrsteilnehmer und Anrainer im Graben ein neues Verhalten im Straßenverkehr.

Die positiven Entwicklungen im Rainerpark (Ärztezentrum, Alten- und Pflegeheim, Arbeitsplätze, Wohnungen) und das damit verbundene größere Verkehrsaufkommen haben die Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung im Graben notwendig gemacht.

Das Parken von Kraftfahrzeugen entlang des Graben, speziell im Bereich der Federnfabrik, war laut Straßenverkehrsordnung bisher eigentlich nicht gestattet, da keine zwei Fahrspuren frei blieben und keine Parkflächen markiert waren. Der Autobusparkplatz und verschiedene Ein- und Ausfahrten waren immer wieder blockiert.

„Uns ist bewusst, dass jede Veränderung für die Verkehrsteilnehmer Fragen aufwirft. Aber mittlerweile hat sich die Situation schon herumgesprochen. Und die falsch parkenden Autos werden hoffentlich auch bald der Vergangenheit angehören. Es geht im Straßenverkehr nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer.“   So Bürgermeisterin Mag. Doris Staudinger.

 

Die Maßnahmen im Detail:

  • 30 km/h Höchstgeschwindigkeit im Graben

Auf einem Teilabschnitt des Graben, von Osten beginnend ab der Kreuzung mit der Fridolin-Jenny-Straße bzw. dem Haus Graben 24 bis westlich zur Kreuzung Johann-Pabst-Straße, Haus Graben 2, wird eine 30 km/h Beschränkung verordnet. Für diese Geschwindigkeitsreduktion sind begleitende verkehrsberuhigende Maßnahmen notwendig. Darum wurden Parkplätze wechselseitig markiert. Wenn der Stadtplatz gesperrt ist, z.B. für den Wochenmarkt, werden diese Parkplätze aufgehoben, um den Gegenverkehr zu ermöglichen.
Zusätzlich zur 30 km/h Beschränkung, die mittels Verordnung in Kraft ist und auch mit Tafeln und Straßenmarkierungen ersichtlich gemacht wurde, wurden die Parkplätze versetzt markiert. Die Schleppkurve wurde vom Sachverständigen überprüft.

  • Gelbe Punkte – Querung des Graben

Aus Sicherheitsgründen wurden zur Querung der Grabenstraße gelbe Kreise zwischen Rainerpark und Berggasse sowie zwischen Anton-Hager-Weg und Johann-Pabst-Straße markiert. Ein Schutzweg bei der Berggasse war aus Sicht des Sachverständigen leider nicht möglich. Der Schutzweg hätte drei Meter versetzt werden müssen, da die Zu- und Ausfahrt aus der Berggasse für Anrainer möglich sein muss. Das hätte bauliche Veränderungen zur Folge gehabt, um einen Niveauunterschied zu einem Parkplatz anzugleichen, damit die Fußgänger mit Kinderwagen oder Rollator wieder in die Berggasse kommen. Die Wahl fiel daher auf die gelben Punkte, die als Querungshilfe dienen und Kraftfahrzeuglenker aber auch die Fußgänger aufmerksam machen sollen. Gegenseitige Rücksichtnahme von allen Verkehrsteilnehmern ist auch trotz aller Maßnahmen unerlässlich.

  • Haltepflicht bei der Ausfahrt aus dem Rainerpark (Stop-Tafel)

Bei der Ausfahrt Rainerpark wurde von der Bezirkshauptmannschaft eine STOP-Tafel mit zwei Haltelinien verordnet.

  • Bushaltestellen

Die beiden Bushaltestellen wurden markiert und müssen freigehalten werden. Somit ist auch die Ausfahrt aus dem Rainerpark aufgrund der besseren Einsehbarkeit des Kreuzungsbereiches leichter möglich. Wie bereits bekannt ist, halten die Autobusse am Markttag im Graben. Für diese Fälle wurden die Haltestellen markiert. Am Wochenmarkttag, sowie bei manchen Stadtplatzsperren anlässlich von Veranstaltungen, bleibt im Graben aufgrund des Gegenverkehrs ein zeitlich befristetes Halte- und Parkverbot aufrecht und es darf auf den Parkplätzen nicht geparkt werden. Beim Vorbeifahren an einem Autobus bitte Vorsicht walten lassen oder warten, bis er wieder von der Haltestelle abgefahren ist.
 

Wir hoffen, dass diese Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und weiteren Verkehrssicherheit im Graben führen. Die Polizei ist aufgrund der gültigen Verordnungen berechtigt zu strafen.

Fotos: Stadtamt

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