Neumarkt im Mühlkreis am Weg zur „Bienenfreundlichen Gemeinde“

Neumarkt im Mühlkreis am Weg zur „Bienenfreundlichen Gemeinde“

vorne: Bürgermeister Christian Denkmaier und Klimalandesrat Stefan Kaineder; hinten v.l.: Thomas Arnfelser (Gemeinderat), Peter Edelbauer (Mitarbeiter Bauhof Marktgemeinde Neumarkt i.M.), Markus Barth (Bienenbeauftragter Gemeinde Neumarkt i.M.), Roger Jagersberger (Obmann Imkerverein Neumarkt i.M., Obmann Bezirksgruppe Freistadt des Naturschutzbundes OÖ), Markus Kumpfmüller (Landschaftsplaner), Andrea Wagner und Gerlinde Larndorfer (Klimabündnis OÖ)

Große Freude hat Klima-Landesrat Stefan Kaineder damit, dass sich nach der Auszeichnung von 20 Gemeinden im Herbst in Laakirchen bereits wieder 17 neue Gemeinden auf den Weg machen, bienenfreundlich zu werden. Somit zählen zum Netzwerk bereits mehr als 60 Gemeinden in Oberösterreich. Eine dieser 17 Gemeinden, die sich dem Schutz von Biene, Vogel, Schmetterling und Co. verschrieben haben, ist Neumarkt im Mühlkreis. Dazu fand gestern Nachmittag eine Begehung mit dem Landschaftsplaner Markus Kumpfmüller, dem Bodenbündnis und Gemeindevertreter/innen statt, bei der auch Klima-Landesrat Stefan Kaineder teilgenommen hat. Bei der Begehung werden konkrete Flächen gesucht und Vorschläge erstellt, wie diese durch mehr heimische, bienenfreundliche Pflanzen aufblühen können.

Klima-Landesrat Stefan Kaineder: „Wenn Boden und Bienen bei der Gemeindeentwicklung mitgedacht werden, werden Lebensbedingungen erhalten bzw. geschaffen. Denn Böden und Bienen bedeuten Leben! Bienenfreundliche Gemeinden sind Vorbilder im Einsatz für mehr Vielfalt und das möchten wir als Umweltressort auch unterstützen. Mit der Gemeinde Neumarkt im Mühlkreis haben wir eine weitere Bienenfreundliche Gemeinde, die sich besonders für den Schutz und Erhalt der Bienen und Insekten einsetzt. Denn unsere Bienenfreundlichen Gemeinden sind Vorbilder im Einsatz für mehr Vielfalt, und beweisen, dass es auch ohne Umweltgifte geht – sie übernehmen Verantwortung. Ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Erhalt unserer Lebensgrundlagen auch für die nächsten Generationen“.

Boden ist für wildlebende Bienenarten ein wichtiger Lebensraum. Die ökologische Vielfalt sinkt – und mit ihr die regionale Lebens- und Versorgungsqualität. Gemeinden können viel zum Bienen- und Bodenschutz beitragen, an diesem Punkt setzt das Projekt an: Bienenfreundliche Gemeinden verzichten auf Pestizide auf öffentlichen Grünflächen, bepflanzen diese bienenfreundlich und laden die Bevölkerung ein, auch ihre Hausgärten in kleine Oasen für Insekten zu verwandeln. Gemeinden sind Vorbilder, Vermittler/innen und Bewusstseinsbildner/innen und können so vor Ort eine Schlüsselfunktion einnehmen. Jede und jeder Gemeindebürger/in kann einen Beitrag zum Bienenschutz leisten, ob durch pestizidfreies Garteln, nachhaltigen Konsum, Bodenschutz, bienenfreundliche öffentliche Flächen, extensive Landwirtschaft oder vieles andere mehr.

Quelle, Fotocredit: Land OÖ 

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