Welttag der Freiwilligkeit am 5. Dezember

Welttag der Freiwilligkeit am 5. Dezember

Anderen zu helfen bereichert das eigene Leben und sichert ein Hilfe-Netzwerk

Wachsende Armut, Gesundheitskrisen, die Folgen der Klimaerwärmung, mangelnde Chancengerechtigkeit und zunehmende Vereinsamung. Viele Herausforderungen prägen unser Zusammenleben - immer mehr Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Durch das unermüdliche Engagement von gut 1.800 Freiwilligen übernimmt das OÖ. Rote Kreuz im Bezirk Vöcklabruck Verantwortung und kann Hilfe nachhaltig sicherstellen. 

„Wenn der Rudi kommt, bringt er eine Latsch‘n mit für den Karl. Die bringen wir ihm dann gemeinsam auf’s Grab. Einmal die Woche fahre ich zum Karl, zusammen mit dem Rudi. Alleine schaffe ich das ja nicht.“ Nach dem Tod ihres Mannes ist Elisabeth Beyers Welt kleiner geworden, denn der tägliche Gesprächspartner fehlt, und die Mobilität der 85-Jährigen hat abgenommen. „Wir machen eigentlich immer einen Spaziergang miteinander, wir ratschen dabei z.B. über die Berge, die wir beide lieben, oder wir erzählen uns von unseren Familien. Wir haben immer viel Spaß miteinander“, berichtet Rudolf Staufer, der nach seiner Pensionierung 2019 dem Besuchsdienst des Roten Kreuzes beigetreten ist. Er und seine Kolleginnen und Kollegen sind für Menschen da, die oft einsam sind. Die Gründe dafür sind vielfältig. Besonders ältere Menschen sind davon betroffen. Der Lebenspartner stirbt, die Kinder sind längst aus dem Haus, die Gehsicherheit ist nicht mehr gegeben, und dem eigenen Freundeskreis geht es ähnlich. So werden gegenseitige Besuche zunehmend schwieriger. 

Freiwilligkeit ist nicht selbstverständlich und hat einen unschätzbaren Wert

4 von 10 Oberösterreicher:innen engagieren sich freiwillig – 1.800 davon allein beim OÖ. Roten Kreuz im Bezirk Vöcklabruck. Sie kommen aus allen Teilen der Bevölkerung und ermöglichen Leistungen, die es sonst nicht gäbe. Sei es im Jugendrotkreuz, im Rettungsdienst, in der Betreuung armutsgefährdeter Menschen, bei Essen auf Rädern, im Besuchsdienst oder im Einsatz für Bildung und Chancengleichheit. Ihr gemeinsames Engagement sichert die Menschlichkeit in unserer Gesellschaft und hilft, Krisen bestmöglich zu begegnen. Zugleich vermittelt es Sinn, gibt Sicherheit, bereichert das eigene Leben und macht Menschen zu systemrelevanten Persönlichkeiten in einer solidarischen Gemeinschaft. Seit seiner Gründung gilt das Rote Kreuz als Anker der Menschlichkeit und bildet ein weltweites Netzwerk der Hilfe, das bis in die Regionen wirkt. „Wer freiwillig für andere da ist, stellt den Menschen in den Mittelpunkt, sichert nachhaltig Hilfe und verleiht dem eigenen Dasein Sinn und Wirkkraft“, so Bezirksgeschäftsleiter Gerald Schuster. 

Freiwillige sichern ein engmaschiges Netzwerk der Hilfe

Als Vorsitzender des OÖ. Freiwilligenrates fordert OÖRK-Präsident Aichinger, die Rahmenbedingungen für Freiwilligkeit den Erfordernissen der Zeit laufend anzupassen. „Um Hilfe sicherzustellen, braucht es ein Potenzial an ausgebildeten Menschen, die im Notfall helfen. Das Engagement von Freiwilligen ist mehr oder weniger das einzige System, mit dem wir Krisen bestmöglich entgegentreten können“, appelliert er an die Entscheidungsträger in Politik und Gesellschaft.

RÜCKFRAGEHINWEIS:

Wibke Scheuch
Oberösterreichisches Rotes Kreuz, Bezirk Vöcklabruck
Marketing | Öffentlichkeitsarbeit und PR
T: 0664 8874 6146
E: wibke.scheuch@o.roteskreuz.at

Stadtamt/UK

 

 

 

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